Mittwoch, 22. April 2026

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GALERIA AUTO Toyotas neuer Yaris Cross. Foto: Toyota
GALERIA AUTO Fiats neuer Elektro-600. Foto: Günther Koch
GALERIA AUTO Die Honda-SUV im Dreier-Pack. Foto: Günther Koch
GALERIA AUTO Mitsubishis Kleinwagen Colt ist wieder da. Foto: Günther Koch
GALERIA AUTO Mission possible mit Abarths neuem Elektro-500e. Foto: Günther Koch

Blinklicht

"999"

Tempolimit-Anzeige in einem Kleinwagen bei unserem "Auto im Alltag"-Test. (gk)

"Soll ich Sie mal zusammen mit dem Auto fotografieren?"

Netter Passant, der gesehen hat, dass wir Aufnahmen von einem sportlichen Testwagen gemacht haben. (gk)

"Geh' Ford"

Abgewandelter "Geh' fort"-Fernsehspruch von Heinz Becker/Gerd Dudenhöffer. (gk)

Audi Q5

Diesmal im Test als 204-PS-Quattro-Turbodiesel

Von Günther Koch/Life-Magazin

Die dritte Generation des Audi Q5 ist seit 2025 auf dem Markt. Foto: Koch

Ein bisschen größer als der zuletzt getestete neue Q3 von Audi ist er – bei allem Zuwachs der Neuauflage - schon: Wir haben den Q5 der Ingolstädter jetzt als Mildhybrid-Turbodiesel-SUV mit Allrad und Automatik gefahren. Auto: Fünftüriger Fünfsitzer. Baut auf modularem Querbaukasten des Volkswagen-Konzerns auf. Segment: Premiummittelklasse. Produktion: Mexiko. Eingeführt: 2008 erste Generation. 2017 zweite Generation, auch Sportback als Derivat mit flacher auslaufendem Dachverlauf. 2025 dritte Generation. Konkurrenten: Unter anderem BMW X3, Jaguar F-Pace, Land Rover Discovery Sport, Mercedes GLB, Volvo XC60. Länge 4,72 Meter. Breite: 1,90 Meter. Höhe: 1,65 Meter. Radstand: 2,82 Meter. Leergewicht: 2300 Kilo. Design: Harmonisch. Gefällig. Keine optische Aggressivität. Verarbeitung: Sauber. Anmutung: Wertig. Innenraum: Höhere Verarbeitungs- und Materialqualität. Gutes Platzangebot.  Gepäckabteil: 520 bis 1473 Liter. Cockpit: Modern. Digital. Übersichtlich. Zwei große, in gemeinsamem Gehäuse mit geschwungener Umrandung eingefasst. Bedienung: Anfangs ruhig etwas mehr Zeit zur Eingewöhnung nehmen. Dann doch alles überraschend schnell im Griff. Antrieb*: 204 plus, als Mildhybrid, zusätzlich 24 Elektro-PS vom Riemen-Starter Generator. Kombiniert mit Sieben-Gang-Direktschaltgetriebe S-tronic. Fahren: Druckvoller auch dank durchzugsstärkerem Drehmoment. Hohe Anhängelasten bis 2400 Kilo. Selbstzünder macht doch etwas lauter auf sich aufmerksam. Fahrwerk: Optional adaptives Luftfederfahrwerk. Sehr guter Federungskomfort. Allrad: Permanent. Erhöht mit besserer Bodenhaftung Stabilität beim Fahren. Quattro sorgt daneben in Verbindung mit moderner Mildhybrid-Motorentechnik für höhere Effizienz. Lenkung: Könnte etwas direktere Rückmeldung geben. Bremsen: Verzögern standfest. Räder: Auf Testwagen optional 18-Zoll-Leichtmetall mit 235er-Reifen. Ausstattung: Für die Premiummittelklasse umfangreicheres Serien-, Sicherheits- und Komfortpaket mit zahlreichen elektronischen Assistenzen (www.audi.de). Baureihe: Fängt preislich bei 54 100 Euro an, geht hoch bis 92 880. Turbobenziner mit 204, 272 und im sportlicheren SQ5 367 PS. Mildhybrid-Turbodiesel mit 204 und 299 PS. Plug-in-Hybrid mit im System 299 und 367 PS. Auch als Sportback zu haben. Testwagengesamtpreis mit Extras jedoch fast schon 74 600 Euro. Fazit: Ja, schon der Grundpreis ist ziemlich hoch und der Verbrauch nicht gerade klein. Aber dafür ist der Q5 auch ein komfortables Reiseauto und bei aller Größe immer noch relativ handlich beim Fahren.

Technische Daten

Motor: Vierzylinder-Turbodiesel plus Elektromotor. Hubraum: 2,0 Liter. Leistung: 150/204 plus 18/24 kW/PS. Maximales Drehmoment: 400/1750 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute. Beschleunigung: 7,4 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit: 226 Stundenkilometer. Antrieb: Quattro-Permanentallrad. Getriebe: Sieben-Gang-Doppelkupplungsautomatik. Umwelt: Testverbrauch laut Bordcomputer 7,3 Liter pro 100 Kilometer, nach WLTP kombiniert 155-179 Gramm Kohlendioxidausstoß pro Kilometer bei angegebenen 5,9-6,8 Litern Mixverbrauch. Abgasnorm: Euro-6e. Grundpreis: 57 100, mit Sonderausstattungen 74 570 Euro.

*(Unsere zweiwöchigen „Auto im Alltag“-Praxistests finden weitgehend standardisiert auf normalen Orts-, Landstraßen- und schnelleren Autobahnfahrprofilen bei dennoch eher moderater und möglichst konstanter Fahrweise ohne häufigere Lastwechsel statt. Wo sie vorhanden sind, probieren wir ebenfalls die unterschiedlichen Fahrprogramme aus. Mit dafür vorgesehenen SUV-Modellen wechseln wir zudem für eine etwa mittellange Strecke vom Asphalt ins Gelände)

KoCom/Fotos: Günther Koch

30. März 2026