Dienstag, 16. April 2024

FB Logo für GK 1

GALERIA AUTO Renault hat Clio aufgewertet / Benziner, Autogas, Vollhybrid. Foto: Günther Koch
GALERIA AUTO Alfa Romeo Giulia und Stelvio auch wieder als Quadrifoglio. Foto: Alfa Romeo
GALERIA AUTO Toyota Prius jetzt formschön und leistungsstärker / Nur Plug-in. Foto: Günther Koch
GALERIA AUTO Mitsubishis Kleinwagen Colt ist wieder da. Foto: Günther Koch
GALERIA AUTO Mission possible mit Abarths neuem Elektro-500e. Foto: Günther Koch

Blinklicht

"999"

Tempolimit-Anzeige in einem Kleinwagen bei unserem "Auto im Alltag"-Test. (gk)

"Soll ich Sie mal zusammen mit dem Auto fotografieren?"

Netter Passant, der gesehen hat, dass wir Aufnahmen von einem sportlichen Testwagen gemacht haben. (gk)

"Geh' Ford"

Abgewandelter "Geh' fort"-Fernsehspruch von Heinz Becker/Gerd Dudenhöffer. (gk)

Volvo V90

Diesmal im Test als Plug-in-Hybrid T8 Recharge

Von Günther Koch/Life-Magazin

Schöner Kombi: Der aufgewertete V90 steht so seit 2020 bei den Händlern. Foto: Koch

Er ist der größere der – einschließlich der Cross-Country-Variante – aktuell drei Volvo-Kombis im Programm: Wir haben den V90 der Schweden jetzt als Recharge Plug-in-Hybrid T8 mit Allrad in Ultra-Bright-Ausführung zur Probe gefahren. Auto: Fünftüriger Fünfsitzer. Segment: Obere Mittelklasse. Produktion: Schweden. Eingeführt: 2016 als V70-Nachfolger. 2017 Hybridversion. 2020 überarbeitete Auflage. Konkurrenten: Audi A6 Avant, BMW 5er Touring, Mercedes E-Klasse T-Modell. Länge: 4,94 Meter. Breite: 1,87 Meter. Höhe: 1,46 Meter. Radstand: 2,94 Meter. Leergewicht: 2075 Kilo. Design: Kantig. Skandinavisch. Cool. Elegant. Verarbeitung: Sehr gut. Anmutung: Wertig. Innenraum: Ordentlich Platz. Selbst hinten. Edle Materialien. Gepäckabteil: Ziemlich groß. 551 bis 1517 Liter. Cockpit: Modern. Digital. Übersichtlich. Bedienung: Zur Eingewöhnung sollte man sich anfangs ruhig etwas mehr Zeit nehmen. Antrieb*: Kombination aus Verbrenner und Elektro mit reichlich Leistung. Automatik wechselt sanft, schnell und präzise die acht Gänge. Fahren: Dank Doppelherzkraft druckvoll. Verschiedene Fahrmodi. Hybridsystem arbeitet geschmeidig und kultiviert. Lasten bis 2100 Kilo können gezogen werden. Fahrwerk: Komfortabel, ohne unsportlich zu wirken. Allrad: Permanent. Leitet die Antriebskraft automatisch an die Räder mit bester Bodenhaftung weiter. Lenkung: Geschwindigkeitsabhängig. Ausreichend direkt. Bremsen: Sorgen für standfeste Verzögerung. Sicherheit: Hoch. Mit ganzer Armada moderner Elektronikhilfen. Ausstattung: (Ultra Bright) Umfangreich etwa von Voll-LED-Scheinwerfern über Panorama-Glasschiebedach, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Infotainment, Neun-Zoll-Touchscreen und Headup-Display bis hin zu 18-Zoll-Leichtmetallrädern mit 245er-Reifen. Extras: Unter anderem Parkkamera mit 360-Grad-Surround-View (750 Euro), Massagefunktion für Fahrer- und Beifahrersitz (780 Euro), adaptives Luftfahrwerk hinten (2190), Premium-Audiosystem (3060 Euro). Baureihe: Beginnt beim 197-PS-Mildhybridbenziner mit 60 250 Euro. Cross-Country-Version ab 70 400 Euro. Zweiter Plug-in mit 253 plus 145 PS ab 68 900 Euro. Fazit: Schöner Kombi. Mit 83 690 Euro aber teuer in der Anschaffung. Teils hohe Aufpreise. Gegenüber dem bei 72 600/75 500 Euro startenden Limousinen-Pendant S90 die nutzwertigere Wahl.

Technische Daten

Motor: Vierzylinder-Turbobenziner plus Elektromotor. Hubraum: 2,0 Liter. Leistung: 228/310 plus 107/145 kW/PS. Maximales Drehmoment: 400 plus 309 Newtonmeter bei 3000-4800/0-3280 Umdrehungen pro Minute. Beschleunigung: 4,8 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit: 180, rein elektrisch 140 Stundenkilometer. Antrieb: Allrad. Getriebe: Acht-Gang-Automatik. Umwelt: Testverbrauch laut Bordcomputer 5,3 Liter pro 100 Kilometer, nach WLTP kombiniert 18-25 Gramm Kohlendioxidausstoß pro Kilometer bei angegebenen 0,8-1,1 Litern Mixverbrauch. Elektrische Reichweite: 74-88, innerorts 86-108 Kilometer. Abgasnorm: Euro-6e. Grundpreis: 83 690 Euro.

*(Unsere zweiwöchigen „Auto im Alltag“-Praxistests finden weitgehend standardisiert auf normalen Orts-, Landstraßen- und schnelleren Autobahnfahrprofilen bei dennoch eher moderater und möglichst konstanter Fahrweise ohne häufigere Lastwechsel statt. Wo sie vorhanden sind, probieren wir ebenfalls die unterschiedlichen Fahrprogramme aus. Mit dafür vorgesehenen SUV-Modellen wechseln wir zudem für eine etwa mittellange Strecke vom Asphalt ins Gelände)

KoCom/Fotos: Günther Koch

23. Januar 2024