Sonntag, 25. Februar 2024

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GALERIA AUTO Mission possible mit Abarths neuem Elektro-500e. Foto: Günther Koch

Blinklicht

"999"

Tempolimit-Anzeige in einem Kleinwagen bei unserem "Auto im Alltag"-Test. (gk)

"Soll ich Sie mal zusammen mit dem Auto fotografieren?"

Netter Passant, der gesehen hat, dass wir Aufnahmen von einem sportlichen Testwagen gemacht haben. (gk)

"Geh' Ford"

Abgewandelter "Geh' fort"-Fernsehspruch von Heinz Becker/Gerd Dudenhöffer. (gk)

Audi Q5

Diesmal im Test als 204-PS-Turbodiesel Advanced

Von Günther Koch/Life-Magazin

Modellgepflegt ist der Q5 in zweiter Generation im Handel. Foto: Koch

Die dritte Generation soll 2024 auf den Markt kommen: Wir haben Audis kompaktes SUV-Modell Q5 jetzt als stärkeren Allraddiesel 40 TDI Quattro nit Automatik in Advanced-Ausführung zur Probe gefahren. Auto: Fünftüriger Fünfsitzer. Segment: Premiummittelklasse. Produktion: Mexiko. Eingeführt: 2008. Zweite Generation 2017. Modellgepflegt 2020. Sportback mit Schrägheck 2021. Konkurrenten: Aus deutscher Sicht BMW X3, Mercedes GLC, sonst etwa noch Jaguar F-Pace, Land Rover Discovery Sport, Volvo XC90. Länge: 4,68 Meter. Breite: 1,89/2,14 Meter. Höhe: 1,66 Meter. Radstand: 2,81 Meter. Leergewicht: 1880 Kilo. Design: Verarbeitung: Sauber. Anmutung: Wertig. Innenraum: Ordentlich Platz. Selbst im Fond. Gute Rundumsicht. Gepäckabteil: 520 bis 1520 Liter. Cockpit: Digital. Infotainment auf dem neuesten Stand. Bedienung: Problemlos. Antrieb*: 204-PS-Vierzylinder-Turbodiesel mit ordentlichen Manieren. Kombiniert mit tadelloser Sieben-Gang-Doppelkupplungsautomatik. Fahren: Kraftvoller Vorwärtsdrang. Fahrwerk: Ausgewogen abgestimmt. Keinesfalls unsportlich. Federt ausreichend komfortabel. Im Testwagen optionale adaptive Luftfederung (2000 Euro) verbaut. Fahrmodi Auto, Komfort, Dynamik, Allroad, Offroad, Efficiency, Individual einstellbar. Kann Lasten bis 2400 Kilo ziehen. Allrad: Quattro-Antrieb mit sogenannten „Ultra-Technologie“ sorgt, wenn nötig, für permanente Bodenhaftung aller vier Rädern einerseits, aber auch für effizienteren Antrieb über die beiden Räder vorn, wenn der Untergrund ausreichend griffig ist. Lenkung: Elektromechanisch. Gibt ziemlich direkte Rückmeldung von der Straße. Bremsen: Innenbelüftete Scheiben vorn/hinten. Sorgen für standfeste Verzögerung. Sicherheit: Zahlreiche moderne Assistenzsysteme – auch in Sachen Komfort. Serienausstattung: Könnte bei dem Preis ruhig etwas umfangreicher sein. Über dem Basismodell noch Advanced, S-Line und S-Line Business. Extras: Bis hin etwa zum S-Line-Interieur (2150 Euro), zu Matrix-LED-Scheinwerfern (2250 Euro), 21-Zoll-Leichtmetallrädern mit 255er-Reifen (2890 Euro) und Businesspaket (2990 Euro) recht lange Liste teurer Sonderwünsche. Baureihe: Fängt für die normalen Q5 bei 49 950 Euro an, geht hoch bis 69 950. Testwagen laut Beiblatt ab 53 050, mit Sonderausstattungen ab 74 500 Euro. Sonst noch zwei Turbobenziner mit 204 und 265, ein weiterer Diesel mit 163, zwei Plug-in-Hybrid mit im System 299 und 367 PS sowie der SQ5-Diesel als Spitzenmodell mit 341 PS. Auch Frontantrieb ist möglich. Der Sportback beginnt in diesem Fall ab 53 550 Euro. Fazit: Ähnlich wie beim zuvor getesteten Q3 gilt: Hoher Grundpreis. Aber gute Verarbeitungs- und Materialqualität, gutes Platzangebot, Technik auf modernem Stand und vergleichsweise hohe Anhängelast.

Technische Daten

Motor: Vierzylinder-Turbodiesel. Hubraum: 2,0 Liter. Leistung: 150/204 kW/PS. Maximales Drehmoment: 400/1750-3250 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute. Beschleunigung: 7,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit: 222 Stundenkilometer. Antrieb: Allrad. Getriebe: Sieben-Gang-Doppelkupplungsautomatik. Umwelt: Testverbrauch laut Bordcomputer 6,8 Liter pro 100 Kilometer, nach WLTP kombiniert 165-187 Gramm Kohlendioxidausstoß pro Kilometer bei angegebenen 6,3-7,1 Litern Mixverbrauch. Abgasnorm: Euro-6d. Testwagengrundpreis: Laut Beiblatt 53 050, mit Sonderausstattungen 74 500 Euro.

*(Unsere zweiwöchigen „Auto im Alltag“-Praxistests finden weitgehend standardisiert auf normalen Orts-, Landstraßen- und schnelleren Autobahnfahrprofilen bei dennoch eher moderater und möglichst konstanter Fahrweise ohne häufigere Lastwechsel statt. Wo sie vorhanden sind, probieren wir ebenfalls die unterschiedlichen Fahrprogramme aus. Mit dafür vorgesehenen SUV-Modellen wechseln wir zudem für eine etwa mittellange Strecke vom Asphalt ins Gelände)

KoCom/Fotos: Günther Koch

4. Dezember 2023