Sonntag, 25. Februar 2024

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GALERIA AUTO Mission possible mit Abarths neuem Elektro-500e. Foto: Günther Koch

Blinklicht

"999"

Tempolimit-Anzeige in einem Kleinwagen bei unserem "Auto im Alltag"-Test. (gk)

"Soll ich Sie mal zusammen mit dem Auto fotografieren?"

Netter Passant, der gesehen hat, dass wir Aufnahmen von einem sportlichen Testwagen gemacht haben. (gk)

"Geh' Ford"

Abgewandelter "Geh' fort"-Fernsehspruch von Heinz Becker/Gerd Dudenhöffer. (gk)

Cupra Leon

Diesmal im Test als 190-PS-Fünftürer

Von Günther Koch/Life-Magazin

Den aktuellen Kompakt-Cupra Leon gibt’s seit 2020. Fotos Koch

Cupra, der Name der spanischen Seat-Tochter, leitet sich von Cup Racer ab, stand zunächst für eine stärker motorisierte Ausstattungsvariante, ist 2018 zur eigenständigen Marke mit kupferfarbenem Indianerstamm-Logo geworden, deren Schräghecklimousine Leon wir jetzt gefahren haben. Auto: Fünftüriger Fünfsitzer. Segment: Untere Mittelklasse. Produktion: Spanien. Eingeführt: Als Cupra 2020. Konkurrenten: Aus deutscher Sicht die vergleichbaren Audi A3, BMW 1er, Mercedes A-Klasse und VW Golf. Länge: 4,39 Meter. Breite: 1,79/1,99 Meter. Höhe: 1,44 Meter. Radstand: 2,68 Meter. Leergewicht: 1469 Kilo. Design: Sportlich. Verarbeitung: Sauber. Anmutung: Wertig. Innenraum: Ordentlich Platz selbst im Fond. Gepäckabteil: 380 bis 1301 Liter. Cockpit: Digital. 10,25-Zoll-Kombiinstrument. 12-Zoll-Mittendisplay. Anzeigen liegen gut im Blick. Bedienung: Rasch im Griff. Antrieb*: Vierzylinder-Turbobenziner mit 190 PS. Kombiniert mit handschaltbarer Sieben-Gang-Doppelkupplungsautomatik. Fahren: Spritziger Vorwärtsdrang. Fahrdynamikregelung und verschiedene Fahrprofile sind Standard. Fahrwerk: Im Testwagen adaptiv mit elektronischer Einstellung der Dämpfer (930 Euro). Federt ausreichend komfortabel. Lenkung: Gibt direkte Rückmeldung. Bremsen: Packen standfest zu. Sicherheit: Viele elektronische Hilfen aus dem Volkswagen-Konzernbaukasten sind bereits Serie. Ausstattung: Etwa schon Drei-Zonen-Klimaautomatik, Online-Infotainment, Sportlenkrad, Sportschalensitzen vorn und 18-Zoll-Leichtmetallräder mit 225er-Reifen. Extras: Unter anderem Soundsystem (680 Euro), Rückfahrkamera, Parklenkassistenz, Einparkhilfe (680 Euro), Navigation (725 Euro), Matrix-LED-Scheinwerfer (785 Euro), Panorama-Glas-Schiebedach (1385 Euro), Designpaket (1800 Euro). Baureihe: Fängt preislich bei 33 780 Euro an. Sonst noch Benziner mit 150, Plug-in-Hybrid mit 204, VZ mit 300, VZ Plug-in-Hybrid mit 245, VZ Cup mit 300 und VZ Cup Plug-in-Hybrid mit 245 PS. Nutzwertigerer Sportstourer-Kombi ab 35 425 Euro. Fazit: Für Kompaktmodell-Fahrer, die gern ambitionierter unterwegs und bereit sind, dafür auch mehr zu zahlen. In diesem Fall knapp unter 38 000, mit Sonderausstattungen sogar fast 50 000 Euro.

Technische Daten

Motor: Vierzylinder-Turbobenziner. Hubraum: 2,0 Liter. Leistung: 140/190 kW/PS. Maximales Drehmoment: 320/1500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute. Beschleunigung: 7,2 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit: 227 Stundenkilometer. Antrieb: Front. Getriebe: Sieben-Gang-Doppelkupplungsautomatik. Umwelt: Testverbrauch laut Bordcomputer 7,2 Liter pro 100 Kilometer, kombiniert 154 Gramm Kohlendioxidausstoß pro Kilometer bei angegebenen 6,8 Litern Mixverbrauch. Abgasnorm: Euro-6d. Testwagengrundpreis: 37 780, mit Sonderausstattungen ab 49 854 Euro.

*(Unsere zweiwöchigen „Auto im Alltag“-Praxistests finden weitgehend standardisiert auf normalen Orts-, Landstraßen- und schnelleren Autobahnfahrprofilen bei dennoch eher moderater und möglichst konstanter Fahrweise ohne häufigere Lastwechsel statt. Wo sie vorhanden sind, probieren wir ebenfalls die unterschiedlichen Fahrprogramme aus. Mit dafür vorgesehenen SUV-Modellen wechseln wir zudem für eine etwa mittellange Strecke vom Asphalt ins Gelände)

KoCom/Fotos: Günther Koch

16. Oktober 2023