Dienstag, 18. Juni 2024

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GALERIA AUTO Toyota Prius jetzt formschön und leistungsstärker / Nur Plug-in. Foto: Günther Koch
GALERIA AUTO Mitsubishis Kleinwagen Colt ist wieder da. Foto: Günther Koch
GALERIA AUTO Mission possible mit Abarths neuem Elektro-500e. Foto: Günther Koch

Blinklicht

"999"

Tempolimit-Anzeige in einem Kleinwagen bei unserem "Auto im Alltag"-Test. (gk)

"Soll ich Sie mal zusammen mit dem Auto fotografieren?"

Netter Passant, der gesehen hat, dass wir Aufnahmen von einem sportlichen Testwagen gemacht haben. (gk)

"Geh' Ford"

Abgewandelter "Geh' fort"-Fernsehspruch von Heinz Becker/Gerd Dudenhöffer. (gk)

Citroën C5X

Diesmal im Test als 225-PS-Plug-in Shine-Pack

Von Günther Koch/Life-Magazin

Der etwas extravagante C5X ist seit 2022 bei uns auf dem Markt. Foto: Koch

Etwas eigenwillig ist die Mischung aus Limousine, Kombi und ein bisschen SUV schon: Wir haben den Citroën C5X jetzt als Plug-in mit Shine-Paket gefahren. Auto: C5-Nachfolger. Fünftüriger Fünfsitzer. Segment: Mittelklasse. Produktion: China. Eingeführt: 2022. Konkurrenten: Zum Beispiel Audi A6 Allroad, Peugeot-Crossover 408, Volvo V60 Cross-Country. Länge: 4,80 Meter. Breite: 181 (2,06) Meter. Höhe: 1,48 Meter. Radstand: 2,78 Meter. Leergewicht: 1797 bis 1856 Kilo. Design: Flott. Dachlinie fällt coupéhaft nach hinten ab. Ausdruckstarkes Heck. Karosserie: Erhöht mit mehr Bodenfreiheit. Verarbeitung: Sauber. Anmutung: Wertig. Innenraum: Ordentlich Platz selbst im Fond. Gute Bein-, Kopffreiheit. Gepäckabteil: Große Heckklappe. Breite Öffnung. Niedrige Ladekante. Als Plug-in kleineres 485-Liter-Volumen. Cockpit: Digital. Übersichtlich. Touchscreen wie Tablet konzipiert. Aber auch noch klassische Drehsteller. Bedienung: Relativ einfach. Antrieb*: Verbrenner plus 110-PS-Elektromotor. Im System 225 PS. Acht-Stufen-Automatik. Fahren: (Fast) wie Gott in Frankreich. Angenehm leise. Fahrwerk: Adaptiv. Verschiedene Fahrmodi. Federung: Komfortabel. Nur leichte Querfugen sorgen für etwas Unruhe. Lenkung: Leichtgängig. Bremsen: Verzögern standfest. Sicherheit: Insgesamt recht hohes Niveau. Ausstattung: Vier Lines mit Shine-Pack als höchster. Basispaket: Etwa schon mit Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Zehn-Zoll-Touchscreen, aktiver Spurhaltehilfe, Navigation und 19-Zöllern mit 205er-Reifen. Extras: Unter anderem HiFi-System (350 Euro) und einphasiger Onboard-Charger mit 7,4 Kilowattladeleistung (400 Euro). Baureihe: Fängt bei 36 850 Euro an. Aktuell laut Liste noch 131-PS-Turbobenziner. Fazit: Markentypisch extravagant. Auftritt sportlich-elegant. Moderne Technik. Viel Komfort. Nicht ganz billig. Alternative zum (Premium-)Mainstream.     

Technische Daten

Motor: Vierzylinder-Benziner plus Elektromotor. Hubraum: 1,6 Liter. Leistung (Verbrenner, Elektromotor, System): 133/181, 81/110, 165/225 kW/PS. Maximales Drehmoment (Verbrenner, Elektromotor): 300, 320 Newtonmeter. Beschleunigung: 8,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit: 225 Stundenkilometer. Elektroreichweite: 55 Kilometer. Antrieb: Front. Getriebe: Acht-Stufen-Automatik. Umwelt: Testverbrauch laut Bordcomputer 5,3 Liter pro 100 Kilometer, nach WLTP kombiniert 33 Gramm Kohlendioxidausstoß pro Kilometer bei angegebenen 1,4 Litern Mixverbrauch. Abgasnorm: Euro-6d. Grundpreis: 49 980, mit Sonderausstattungen 53 980 Euro.

*(Unsere zweiwöchigen „Auto im Alltag“-Praxistests finden weitgehend standardisiert mit normalen Orts-, Landstraßen- und schnelleren Autobahnfahrprofilen bei dennoch eher moderater und möglichst konstanter Fahrweise ohne häufigere Lastwechsel statt. Wo sie vorhanden sind, probieren wir ebenfalls die unterschiedlichen Fahrprogramme aus. Mit dafür vorgesehenen SUV-Modellen wechseln wir zudem für eine etwa mittellange Strecke vom Asphalt ins Gelände)

KoCom/Fotos: Günther Koch

18. September 2023