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Ford (I): Neue Generation des Familienwagens Tourneo Connect aufgelegt / Drei Motorisierungen

Von Günther Koch/Life-Magazin

Beim Tourneo Connect handelt es sich um ein Multifunktionsauto. Fotos: Koch

Ketsch – Ein hellblauer Hochdachkombi in „Boundless Blue“-Lackierung. Er steht beim Ford-Roadshow-Termin im baden-württembergischen Ketsch bei Schwetzingen in der Metropolregion Rhein-Neckar gleich neben der Schlüsselausgabe für die Testfahrzeuge. „Aber gefahren werden darf er noch nicht“, sagt ein Mitarbeiter des Autobauers, begründet dies damit, dass es sich bei dem Multifunktionswagen „noch um eine Vorserienmodell“ handele.

Blick auf die Frontpartie mit dem Markenoval vorn im Kühlergrill.

Zwei Ausstattungslinien

Der Tourneo Connect Active in der höheren von zwei Ausstattungslinien, Grundpreis ab 35 987 Euro inklusive Mehrwertsteuer, hat einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 90/122 kW/PS unter der Haube, ist mit Sieben-Gang-Doppelkupplungsautomatik kombiniert, kommt unter anderem bereits mit silberfarbener Dachreling, Schiebetüren, Crossover-Bodykit mit speziellen Gestaltungselementen, Müdigkeitswarner, Fahrspurhilfe, Sitzpaket, Leder-Multifunktionslenkrad und 17-Zoll-Leichtmetallrädern mit 215er-Reifen daher.

Unter der Haube hier sitzt ein 122-PS-Diesel. Blick ins funktionelle Cockpit.

Plus zwei Einzelsitze in Reihe drei

An aufpreispflichtigen Extras kommen hier neben dem Metalliclack etwa noch Klimaautomatik, Fahrassistenz-, Winter-, Komfortpaket, Rückfahrkamera, zwei klappbare Einzelsitze in Reihe drei sowie kabelloses Laden für mobile Geräte hinzu, was den Endpreis auf 43 609 Euro erhöht. Zum Vergleich: Den Basispreis kündigt Ford brutto mit 26 570 Euro an. Der Tourneo Connect mit größerem Bereich für Personen und Gepäck kostet jeweils 2800 Euro mehr.

Heck-/Seitenansicht des in diesem Fall Siebensitzers mit Modellschriftzug.

Zwei Längen, flexibler Innenraum

Marktstart der neuen Generation dieses Ford, vorgesehen für „freizeitaktive Familien und Kunden, die ihren Firmenwagen auch privat nutzen wollen“, soll noch im Mai sein. Zwei Karosserielängen mit 4,50/4,85 Metern, flexibel-praktischen Innenraum, viel Kopf- und Beinfreiheit, leichter Bedienung, 2,6/3,1 Kubikmetern Ladevolumen und jeweils bis zu sieben Plätzen sowie Verbrenner-Motorisierungen, erstmals Allrad und neuen Automatikoptionen stehen zunächst zur Wahl.

Die große Heckklappe erleichtert Be-/Entladen. Die Schiebetüren sind praktisch.

Ein Benziner, zwei Diesel

Der 1,5-Liter-Turbobenziner hat 84/114 kW/PS. Die Leistungen der beiden 2,0-Liter-Turbodiesel betragen 75/102 und eben wie im Fall des Standmodells 90/122 kW/PS. Den Verbrauch zumindest für die Version mit kurzem Radstand geben die Kölner nach WLTP beim Benziner mit 6,3 bis 7,0, bei den zwei Diesel mit 4,8 bis 5,7 Litern an. Werte, die sich in der Fahrpraxis überprüfen ließen, spätestens wenn man das Serienmodell bewegen darf.

KoCom/Fotos: Günther Koch

20. Mai 2022