Donnerstag, 30. Juni 2022

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Blinklicht

"999"

Tempolimit-Anzeige in einem Kleinwagen bei unserem "Auto im Alltag"-Test. (gk)

"Soll ich Sie mal zusammen mit dem Auto fotografieren?"

Netter Passant, der gesehen hat, dass wir Aufnahmen von einem sportlichen Testwagen gemacht haben. (gk)

"Geh' Ford"

Abgewandelter "Geh' fort"-Fernsehspruch von Heinz Becker/Gerd Dudenhöffer. (gk)

Auch noch Verbrenner

Ford (II): Jüngste Produktneuheiten vom Fiesta/ST über Focus/ST und Puma ST bis zum Mustang Mach-1

Von Günther Koch/Life-Magazin

Die Mustangs bleiben auch als Mach-1 eine Sportwagen-Ikone. Fotos: Ford

Ketsch – Noch hat Ford sie bei seinen Roadshow-Touren durch Deutschland wie jetzt im baden-württembergischen Ketsch bei Schwetzingen in der Metropolregion Rhein-Neckar neben elektrifizierten und vollelektrischen Modellen dabei: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.

Zu den Ford-Neuheiten in letzter Zeit gehören Fiesta und Fiesta ST ….

Nur noch als Fünftürer

Beispiel Fiesta: Den Kleinwagen hat Ford schon seit 1976 im Programm. Mittlerweile steht die achte Generation bei den Händlern. Sie ist aufgewertet, indem etwa das Design aufgefrischt worden ist, erstmals LED-Scheinwerfer zum Einsatz kommen, eine 12,3 Zoll große digitale Instrumententafel angeboten wird und lokale Gefahren- und Falschfahrerwarnung neu zu den Fahrassistenzsystemen gehören. Der Dreitürer fällt weg, nur noch der praktischere Fünftürer bleibt im Programm. Der nächste Modelljahreswechsel bringt zudem eine Straffung bei den Ausstattungen und Motorisierungen. 1,0- und 1,1-Liter-Turbobenziner mit 55/75, 74/100 und als Mildhybrid 92/125 kW/PS stehen zur Wahl. Die Preise beginnen bei 15 350 Euro.

… mit recht wertiger Ausstattung und im Fall des ST speziellen Sportsitzen.

Mit dynamischerer Front

Beispiel Fiesta ST: Auch das Spitzenmodell der Baureihe liefern die Kölner nur noch als Fünftürer in X-Ausstattung aus. Es geht mit dynamischerer Front und Matrix-LED-Adaptivleuchten an den Start, fährt auf 18-Zoll-Leichtmetallrädern vor. An der Leistung des 230 Stundenkilometer schnellen 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbobenziners mit 147/200 kW/PS hat sich nichts geändert. Der Preis hier fängt bei 28 500 Euro an.

Focus und Focus ST sind zuletzt ebenfalls überarbeitet worden, …

120-PS-Turbodiesel fällt weg

Beispiel Focus: Das Kompaktmodell kommt ebenfalls überarbeitet daher. Es entfallen der 1,5-Liter-Turbodiesel mit 88/120 kW/PS in Verbindung mit dem Schaltgetriebe und die Ausstattungsversion Cool & Connect. Neu sind das aus dem Elektro-Mustang Mach-E bekannte Informations- und Unterhaltungssystem mit Navigation und Digitalradio, der jetzt 13,2-Zoll-Touchscreen im Querformat sowie die um gezielte Lenkimpulse erweiterte Totwinkelassistenz. Die 48-Volt-Mildhybrid leisten nach wie vor 92/125 und 114/155 kW/PS, sind wahlweise nun mit Sechs-Gang-Schalt- oder Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zu haben. Der preisliche Einstieg in diesem Fall startet bei 23 600 Euro.

… haben beide im übersichtlichen Cockpit moderne Displays an Bord.

190-PS-Selbstzünder gestrichen

Beispiel Focus ST: Dieser Focus tritt im sportlicheren Look mit speziellen Designelementen, attraktiveren Leichtmetallrädern und gleich 14-fach verstellbaren Performance-Sitzen. Er findet sich wie bisher als fünftürige Limousine oder als weiterhin Turnier genannter Kombi in der Liste, jeweils als 2,3-Liter-Turbobenziner mit 206/280 kW/PS wie gehabt entweder mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder Sieben-Gang-Doppelkupplungsautomatik. Der für beide Karosserievarianten zuvor noch lieferbare Turbodiesel mit 140/190 kW/PS ist gestrichen. Als ST ist der Focus ab 37 650/38 850 Euro zu haben.

Der Puma ST ist das erste Performance-SUV-Modell von Ford in Europa.

An der Spitze der Baureihe

Beispiel Puma ST: Mit ihm hat Ford sein erstes europäisches Performance-SUV-Modell im Programm. Es steht mit seinem 147/200 kW/PS starken 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner unter der Haube in der Puma-Kompakt-Baureihe ganz oben. Das Fahrwerk ist neu entwickelt. Wer will, kann für die Vorderachse ein mechanisches Sperrdifferenzial ordern, das Bodenhaftung, Spurstabilität und Straßenlage verbessert, das Fahrverhalten ausgewogener ausbalanciert, dasn Untersteuern vor allem am Kurvenausgang minimiert, ein Durchdrehen des entlasteten kurveninneren Rades verhindert und das Antriebsmoment auf das Rad mit der besseren Traktion leitet. Die Lenkung ist direkter. Die Fahrmodi heißen „Normal“, „Eco“, „Sport“ und „Rennstrecke“. Serienmäßig sind 19-Zoll-Leichtmetallräder mit 225er-Reifen aufgezogen. Für den S(ports)T(echnology)-Puma rufen die Kölner Preise ab 33 900 Euro auf.

Fords Mach-1-Mustangs fahren noch als klassische Verbrenner vor.

Unterwegs mit Mach-1

Beispiel Mustang Mach-1: Wir sind in Ketsch unter anderem auch mit diesem Mustang, einem klassischen Verbrenner, unterwegs gewesen. Der 5,0-Liter-Achtzylinder-Saugbenziner mit 338/460 kW/PS ist mit sportlicherem Spezialfahrwerk und zehngängiger Automatik kombiniert. LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Infotainment-/Audiosystem, Touchscreen, Soundsystem, Lederlenkrad, Premiumpolster, Rückfahrkamera und Klappenauspuff mit vier Endrohren gehören zum Basisumfang. Den normalen Mustang gibt’s als GT ab 55 500 Euro. Die zweitürigen Fastback- und ab 60 000 Euro teuren Cabrio-Viersitzer verfügen über 330/449 und ebenfalls 338/460 kW/PS. Der Grundpreis der Mach-1-Testvariante findet sich ab 67 000 Euro in der Liste.

KoCom/Fotos: Ford

20. Mai 2022