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"Ein Autofahrer aus Beuel / hat geträumt – und es war ihm ein Greuel / er musst mit dem Audi / bis runter zum Saudi / und ihn bitten: Please give me some oil!”

Die Limericks hier stammen alle von Ole Haldrup. Sein „Buch der Limericks“ (2003), dazu „Lirum, Larum, Limerick“ (2004) und „Das Geheimnis der fünften Zeile" (2007) sind zu beziehen über: Nereus-Verlag, Susanne Happle, Johann-von-Werth-Straße 6, 79100 Freiburg, Telefon 0761-403802, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (gk)

Daily Deli

Am Wilden Kaiser (IV): Michael Landlinger über ein besonderes Gastronomie-Konzept / Serie endet

Von Günther Koch/Life-Magazin

Das Restaurant im Deli-Bereich der Kaiserlodge zeigt sich hell und freundlich. Fotos: Koch/Kaiserlodge

Scheffau – Die Region am Wilden Kaiser in Tirol mit den vier Kaiserdörfern Söll, Scheffau, Ellmau und Going lockt! Warum das so ist? „Ich denke, die Gäste kommen auf Grund der wunderschönen Natur, der Gastfreundschaft und des umfangreichen Freizeitangebots“, sagt Michael Landlinger, der in der Scheffauer Kaiserlodge zuständig für den Bereich der Deli genannten Gastronomie ist, während sich das Haus selbst dadurch auszeichnet, dass es die Privatsphäre eines Appartementhotels mit den Annehmlichkeiten einer luxuriöseren Einrichtung miteinander verbinden will.

Michael Landlinger ist verantwortlich für das Kaiserlodge-Deli. In der Deli-Vitrine finden sich frische Snacks.

Wie die Erfahrungen sind

Mit Michael Landlinger, Jahrgang 1992, in Oberndorf bei Salzburg geboren, verschiedene Praktika, darunter auf der Karibikinsel St. Lucia sowie im Hotel Christoph Ellmau, ausgebildet in der Villa Blanka für Tourismus und Hotellerie in Innsbruck, wollen wir über das besondere gastronomische Konzept der Kaiserlodge sprechen, über Urlauber und darüber, wie die Erfahrungen sind, mit welchen wohl sogar höheren Ansprüchen Gäste heutzutage nach Tirol reisen und wie versucht wird, diesen Ansprüchen gerecht zu werden.

Besteck und andere Gegenstände passen zu den Gerichten. Statt einer Speisekarte gibt es eine rollende Speisetafel.

„Immer am Ball bleiben“

Landlinger verweist auf die Qualität der Infrastruktur und der Dienstleistungen. Die sei den Gästen wichtig. „Man muss immer am Ball bleiben und sich weiterentwickeln!“ In der erst seit Oktober 2017 eröffneten Kaiserlodge ist man bemüht, genau diesen Weg zu gehen. Etwa auch mit dem hauseigenen Deli, das für eine Kombination der beiden Worte Delikatesse und Daily (englisch für täglich) steht. Die Kaiserlodge-Gastronomie deckt alle Tageszeiten ab. Frühstück, Mittagessen, Kaffee, Kuchen, Abendessen, Bar. Gearbeitet wird fast nur mit regionalen Produkten sowohl in der Küche als auch bei den Getränken. „Bei uns wird man zum Beispiel keine klassische Cola finden, sondern eine Kola aus Tirol.“

Schon die Dekoration weckt mitunter Lust auf mehr. Und wer möchte bei diesem Brot nicht gleich zubeißen?

Und stets optimieren

Die Resonanz darauf sei bislang „durchweg positiv“ gewesen. Geschätzt würden Regionalität, Nachhaltigkeit und Authentizität, „aber natürlich muss man stets an gewissen Stellen nachjustieren, Abläufe und Produktauswahl optimieren.“ Ein junges Team mit einem innovativen Gastronomiekonzept, das sei ein Lob gewesen, das man viel bekommen habe. Wenn man das, das innovative Konzept, die Produkte aus der Region, das Ambiente und das junge, motivierte Team als Erlebnisgastronomie bezeichne, dann würde auch das, so Landlinger, gut zur Philosophie des Hauses passen.

Auch an sündhaft Süßes und Schokoladiges wird gedacht. Torte darf dabei natürlich nicht fehlen.

In all seinen Facetten

Nachhaltigkeit, und da insbesondere die Zusammenarbeit mit Bauern und anderen Anbietern aus der Region, müsste doch eigentlich beste Voraussetzungen dafür bieten, auch Einheimische mehr für diese Art von Gastronomie in der Kaiserlodge zu begeistern. Das stimmt, deutet der Deli-Chef an, es gebe viele aus der Gegend, die das Deli in all seinen Facetten nutzten. Welcher Rolle in diesem Zusammenhang vielleicht sogar ein eigener kleiner Bauernmarkt und Markt eben auch noch mit anderen Anbietern aus der Region auf dem sich dafür geradezu anbietenden Halbrund direkt vor dem Kaiserlodge-Eingang spielen würde? „So etwas“, betont Landlinger, „könnte man durchaus in Erwägung ziehen.“

Tipps zum Nachkochen finden sich am Zutatentisch im kleinen Bauernladen. An der Bar gibt es auch fruchtige Drinks.

Auf österreichische Weine

Österreich ist Weinland. In Tirol lassen sich kaum Reben anbauen. Trotzdem oder gerade deshalb setzt man in der Kaiserlodge fast nur auf österreichische Weine. Was er einem Gast sagt, der einen Wein etwa aus Spanien, Frankreich, Italien oder Deutschland will? Er erkläre ihm, dass man auf Grund der Philosophie, soweit möglich, mit regionalen und österreichischen Produkten arbeite und man deshalb nur österreichische Weine habe. „Österreich hat Spitzenweine, muss sich im internationalen Vergleich nicht verstecken!“ Und was ist mit selbst kreierten Getränken? „Wenn es passt, mache ich auf meinen Lodge Ale aufmerksam: Zirbenschnaps, Gingerale, ein bisschen frische Limette – und fertig ist der Drink!“

Sogar die Marmeladen sind selbstgemacht. Die Freiterrasse am hauseigenen See gehört ebenfalls zum Deli.

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Mit diesem Beitrag endet unsere Serie „Am Wilden Kaiser“. Lesen Sie auch: Vergelt’s Gott – Am Wilden Kaiser (I): Die Region Mehr Verteilung gleichmäßiger – Am Wilden Kaiser (II): Der Tourismus Mehr Einfach, ehrlich, bunt – Am Wilden Kaiser (III): Die Küche Mehr Hotels dieser Welt: Kaiserlodge, Scheffau Mehr

KoCom/Fotos: Günther Koch/Kaiserlodge

5. November 2018

 

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