Mittwoch, 11. Dezember 2019

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Blinklicht

"Ich glaube, dass die Freiheit der Mobilität auch mit eine Grundlage der Demokratie ist."

Carlos Tavares, Chef des französischen PSA-Konzerns Peugeot Citroën, zu dem seit 2017 auch Opel zusammen mit der britischen Tochtermarke Vauxhall gehört, bei der Fahrvorstellung des neuen Peugeot 208 in Comporta in Portugal. Die Franzosen bieten die Neuauflage ihres kleinen Wagens jetzt nicht mehr nur als Benziner und Diesel, sondern erstmals auch in einer rein batterie-elektrischen Version als e-208 an. (gk)

Seat Leon

Diesmal im Test als 150-PS-Turbobenziner FR

Von Günther Koch/Life-Magazin

Seat Leon, hier als fünftüriger Turbobenziner FR mit 150 PS. Fotos: Koch

Mit dem vom VW Golf abgeleiteten Leon ist Seat neben zahlreichen weiteren ausländischen auch im Umfeld deutscher Konkurrenten wie Ford Focus oder Opel Astra unterwegs. Wir haben das Kompaktmodell der spanischen Volkswagen-Tochter jetzt als FR-Fünftürer und drittstärksten Benziner mit Automatik zur Probe gefahren. 

Außen & Innen

Die aktuelle Auflage ist in dritter Generation weiter aufgewertet seit 2017 bei uns auf dem Markt, kommt auf 4,28 Metern Länge sauber verarbeitet, für die untere Mittelklasse recht wertig anmutend daher. Bei 2,63 Meter Radstand ist vorn noch ordentlich Platz vorhanden. Man sitzt sehr gut. Das Gepäckabteil hinter der etwas hohen Ladekante fasst 380 bis 1210 Liter. Die Bedienung im sportlich-funktionellen Cockpit könnte nach dem Wegfall der praktischen Direktwahltasten und des Drehreglers etwas leichter sein. Und die Sicht nach hinten bleibt nach wie vor eingeschränkt.

Blick auf die Frontpartie mit dem im Kühlergrill mittig platzierten Markenlogo.

Motor & Umwelt

Bei dem getesteten Vierzylinder handelt es sich um einen recht spritzigen 1,5-Liter mit 150 PS und im Durchzug kräftigeren 250 Newtonmetern schon ab 1500 bis 3000 Touren. Das aufgeladene, nach Euro 6 freigegebene Ottoaggregat mit Zylinderabschaltung für mehr Effizienz in Sachen Kraftstoffkonsum  macht diesen Seat in der Spitze bis 213 Stundenkilometer schnell. Eine sehr gut abgestufte Doppelkupplungsbox mit sechs Gängen überträgt die Kraft auf die Räder. Die zumindest im Datenblatt in Verbindung mit der spritsparenden Stopp/Start-Technik so angegebenen knapp über fünf Liter haben wir leider nicht erreicht. Bei uns hat der Bordcomputer am Ende nach normalen Stadt-, moderaten Landstraßen- und etwas zügigeren Autobahnfahrprofilen 6,8 Liter angezeigt.

Unter der Haube ist in diesem Fall ein 1,5-Liter-Vierzylinder am Werk. Das Cockpit ist übersichtlich.

Dynamik & Sicherheit

Der Turbobenziner schiebt diesen leer 1258 Kilo schweren Frontantriebler flott voran. Das Sportfahrwerk im FR mit der elektronischen Differenzialsperre an der Vorderachse federt bei aller Dynamik immer noch ausreichend komfortabel. Die drei Fahrprofile Eco, Komfort und Sport sind individuell anwählbar, beeinflussen Lenkunterstützung, Gasannahme und bei dem Getriebe die Schaltkennlinie. Die elektromechanische Servolenkung gibt ausreichend Rückmeldung. Die Scheibenbremsen packen standfest zu. Unter anderem Geschwindigkeitsregelanlage, Umfeldbeobachtung und City-Notbremssysem tragen zum Standard-Insassenschutz bei.

Heck-/Seitenansicht des fünftürigen Fünfsitzers samt Markenlogo und Modellschriftzug hinten.

Serie & Extras

FR ist hinter dem Cupra die zweithöchste von insgesamt fünf Ausstattungslinien. Bei ihr gehören etwa Sport-Komfortsitze, Klimaautomatik und Infotainment mit Achtzoll-Farbtouchscreen bereits zum Grundumfang. Aufpreispflichtige Sonderausstattungen wie Navigation, Voll-LED-Scheinwerfer, Panorama-Glasschiebedach, Dynamikpaket, Fahrassistenzpaket, Einparkhilfe, Rückfahrkamera, Digitalradioempfang, Soundsystem, Vernetzung, 18-Zol-Leichtmetallräder mit 225er-Reifen und zahlreiche andere haben den Grundpreis des Testwagens nochmals um rund 11 000 Euro erhöht.     

Das Gepäckabteil fasst 380 bis 1210 Liter. Und so sieht das Kompaktmodell von der Seite aus.

Preis & Leistung

Billig ist die Anschaffung, in diesem Fall ab 26 780 Euro, nicht. Dafür fährt ein sportliches Kompaktmodell aus Spanien mit deutscher Ingenieurskunst vor. Aktuell findet sich der Leon ab 18 780 bis 37 420 Euro für die Cupra-Line noch sechsmal als Turbobenziner mit 86 bis 290, als Erdgasvariante mit 130 und als Diesel mit 115, 150 und 184 PS in der Liste. Der ST genannte Kombi beginnt bei 19 980 Euro. In der zweiten Jahreshälfte steht die Neuauflage des Leon in den Startlöchern. Auch für die neue Performance-Marke Cupra ist sie schon vorgesehen.

Datenblatt

Motor: Vierzylinder-Turbobenziner. Hubraum: 1,5 Liter. Leistung: 110/150 kW/PS. Maximales Drehmoment: 250/1500-3500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute. Beschleunigung: 8,3 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit: 213 Stundenkilometer. Umwelt: Testverbrauch 6,8 Liter pro 100 Kilometer, 115-117 Gramm Kohlendioxidausstoß pro Kilometer bei angegebenen 5,1-5,2 Litern Mixverbrauch. Preis: 26 780 Euro.

KoCom/Fotos: Günther Koch

4. März 2019

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