Mittwoch, 2. Dezember 2020

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Blinklicht

"Trotzdem braucht es keinen Pilotenschein, um diesen Golf zu fahren."

Hendrik Muth aus dem Produktmarketing der achten VW-Golf-Generation bei der Vorstellung der beiden Plug-in-Hybridvarianten GTE und eHybrid sowie des Mildhybrid eTSI am Stammsitz der Marke und des Volkswagen-Konzerns in Wolfsburg über das noch digitalere und in verschiedenen Medien als nicht immer intuitiv kritisierte Bedienkonzept unter Hinweis darauf, dass sich dieser digitale Trend auch fortsetzen werde. (gk)

Mit Doppelherz-Kraft

Kia hat mit Ceed Sportswagon und XCeed zwei neue Plug-in-Hybride bei den Händlern stehen

Von Günther Koch/Life-Magazin

Kia-Plug-in-Hybride im Doppelpack: Kombi Ceed Sportswagon (links) und Crossover XCeed. Foto: Kia

Frankfurt/Main - Die Palette ist schon ziemlich umfangreich, angefangen vom 48-Volt-Mildhybrid über Voll- und Plug-in-Hybrid bis zum reinen Elektroantrieb, Stichwort e-Soul und e-Niro. Und der "E-Vorreiter" - Kia über Kia - legt weiter nach, hat seit März nicht nur den Crossover XCeed als Plug-in-Hybrid bei den Händlern stehen, sondern mit der genauso an der Steckdose aufladbaren Ceed-Sportswagen-Version zugleich den ersten Kompaktklasse-Kombi mit Doppelherz-Kraft aus Verbrennungs und Elektromotor.

Mit 141 PS Systemleistung

Die Nachfrage nach Modellen mit diesem Antrieb wächst. Zumindest bei den Kompaktkombis haben sie nach Angaben der Koreaner bislang jedoch gefehlt. Bei dem System, das die beiden neuen Kia-Plug-in-Varianten antreibt, handelt es sich um ein Parallelhybrid genanntes. Es kombiniert einen 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer, einen Elektromotor und ein Sechsstufen-Doppelkupplungsgetriebe miteinander. Die Gesamtlesitung geben die Koreaner mit 141 PS an. Im reinen Elektrobetrieb soll bis Tempo 120 eine Reichweite von bis zu 60, beim XCeed-Plug-in von bis zu 58 Kilometern möglich sein, Mit 16-Zoll-Rädern findet sich der Verbrauch von Sprit und Strom beim Ceed-Kombi im Schnitt mit 1,1 Litern und 9,3 Kilowattstunden so zumindest im Datenblatt. was umgerechnet einem Kohlendioxidausstoß von 28 Gramm pro Kilometer entsprechen würde. Die entsprechenden Zahlen beim XCeed-Crossover sind 1,2 Liter, 10,7 Kilowattstunden und 29 Gramm.

Platz wie bei Verbrennervarianten

Was die Geräumigkeit betrifft, sind demnach keine Abstriche zu machen, da beide Plug-in-Hybrid innen genauso viel Platz bieten wie die Varianten mit reinem Verbrennungsantrieb. Das Gepäckabteil des Ceed Sportswagon fasst 437 bis 1505, das des XCeed 291 bis 1243 Liter. Unter anderem LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Achtzoll-Audiosystem, Smartphone-Schnittstelle, Smart-Key-System, Rückfahrkamera, Regen-, Dämmerungs- und Parksensoren hinten, beheizbare Vordersitze, beheizbares Lederlenkrad und die 16-Zoll-Leichtmetallräder gehören bei beiden zum Grundumfang. Je nach Ausführung kommen 10,5-Zoll-Navigation, Onlinedienste, Digitalcockpit, Leder, elektrisches Glasschiebedach und elektrische Heckklappe hinzu. Standard bei den elektronischen Hilfen sind Müdigkeits-, Frontkollisionswarner, Fernlicht- und aktive Spurhalteassistenz, je nach Ausstattung zusätzlich etwa noch Spurwechsel-, Stauassistenz, Adaptivtempomat mit Stopp-&-Go-Funktion, intelligentes Parksystem, Querverkehrwarner und Verkehrszeichenerkennung.

Der Umweltbonus geht noch ab

Der preisliche Einstieg in den Ceed Sportswagon Plug-in-Hybrid beginnt bei 34 990, für den XCeed Plug-in-Hybrid bei 35 990 Euro. Davon geht der je zur Hälfte vom Staat und von Kia getragene Umweltbonus ab, der bei Plug-in-Hybriden dieser Preisklasse brutto 4927 Euro beträgt. Durch den virtuellen Motorsound, über den beide Modelle serienmäßig verfügten, erhöhe sich der staatliche Förderbetrag um weitere 100 Euro, so dass der Startpreis für den Kombi bei 29 962, für den Crossover bei 30 962 Euro liegt. Die sieben Jahre Garantie der Marke gelten auch für die Antriebsbatterie.

Vom ersten Hybrid 2009 bis ...

2009 ist auf dem Heimatmarkt in Korea Kias erster Hybrid in Serie gegangen, 2011 das erste batterieelektrische Modell. 2016 haben die ersten Plug-in-Hybride die Palette erweitert, 2018 die ersten Mildhybride. Eingeführt worden ist das 48-Volt-Mildhybridsystem bei den Diesel des Kompakt-SUV Sportage, deren Durchschnittsverbrauch sich laut Kia dadurch um bis zu zehn Prozent verringert hat. Das System ermöglicht eine sehr effektive Energierückgewinnung und das Abschalten des Verbrennungsmotors bereits beim Ausrollen oder Bremsen.

... zu den ersten Vollstromern

Der erste ausschließlich für elektrifizierte Antriebe konzipierte Kia ist der Crossover Niro gewesen, 2016 eingeführt als Vollhybrid, 2017 gefolgt vom Niro Plug-in Hybrid und 2019 vom vollelektrischen e-Niro. Alle drei Varianten sind zum Modelljahr 2020 überarbeitet worden, haben dabei neue Infotainment- und Assistenzsysteme bekommen. Als Nachfolger des 2014 ersten weltweit verkauften Kia-Stromers Soul EV ist 2019 der e-Soul aufgetreten. Als reine Elektrofahrzeuge bieten e-Soul und e-Niro ordentliche Reichweiten von bis zu 452 und bis zu 455 Kilometern an.

KoCom/Foto: Kia

20. Februar 2020