Freitag, 15. November 2019

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Blinklicht

"Ich glaube, dass die Freiheit der Mobilität auch mit eine Grundlage der Demokratie ist."

Carlos Tavares, Chef des französischen PSA-Konzerns Peugeot Citroën, zu dem seit 2017 auch Opel zusammen mit der britischen Tochtermarke Vauxhall gehört, bei der Fahrvorstellung des neuen Peugeot 208 in Comporta in Portugal. Die Franzosen bieten die Neuauflage ihres kleinen Wagens jetzt nicht mehr nur als Benziner und Diesel, sondern erstmals auch in einer rein batterie-elektrischen Version als e-208 an. (gk)

Fiat Tipo

Diesmal im Test als Fünftürer-Diesel Sport mit 120 PS

Von Günther Koch/Life-Magazin

Der Fiat Tipo, hier als Fünftürer, ist bei uns seit 2016 am Start. Fotos: Koch

Mit dem Tipo ist Fiat im hart umkämpften VW-Golf-Segment im Umfeld weiterer deutscher Konkurrenten wie Ford Focus oder Opel Astra unterwegs. Wir haben das Kompaktmodell der Italiener jetzt als stärksten Fünftürer-Diesel mit Automatik in Sport-Ausführung zur Probe gefahren.

Außen & Innen

Der in der Türkei gefertigte Tipo ist bei uns seit 2016 auf dem Markt, kommt in diesem Fall auf 4,36 Metern Länge solide verarbeitet daher, mutet, was die qualitative Wertigkeit betrifft, für die untere Mittelklasse durchaus standesgemäß an. Front-, Heckspoiler, Seitenschweller, Heckstoßfänger mit integriertem Diffusor und ein entsprechendes Kit unterstreichen außen den dynamischeren Charakter der Variante Sport. Platz ist bei 2,63 Metern selbst im Fond noch ganz ordentlich vorhanden. Das Gepäckabteil des fünftürigen Fünfsitzers fasst erweiterbare 440 Liter, wobei sich die Rücksitzbank geteilt umklappen lässt. Im recht übersichtlich gestalteten Cockpit ist die Bedienung rasch im Griff. Lediglich die Sicht nach hinten ist etwas stärker eingeschränkt.

Schon die Front sieht etwas sportlicher aus. Das Markenlogo sitzt vorn mittig im Kühlergrill.

Motor & Umwelt

Bei dem getesteten Vierzylinder handelt es sich um einen einigermaßen kultivierten 1,6-Liter mit 120 PS und kräftigeren 320 Newtonmetern ab 1750 Touren. Der nach der strengeren Abgasnorm Euro-6d-Temp freigegebene Selbstzünder macht diesen Fiat in der Spitze 199 Stundenkilometer schnell. Ein sehr gut abgestuftes Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe überträgt die Kraft auf die Räder. Die in Verbindung mit der spritsparenden Stopp/Start-Funktion zumindest im Datenblatt noch nach dem bisherigen NEFZ-Messverfahren so angegebenen 4,5 Liter Mixverbrauch haben wir leider nicht erreicht. Bei uns hat der Bordcomputer am Ende nach normalen Orts-, spritzigeren Landstraßen- und eher moderaten Autobahnfahrprofilen 5, 7 Liter angezeigt.

Unter der Haube ist ein 1,6-Liter-Vierzylinder am Werk. Das Cockpit wirkt recht übersichtlich.

Dynamik & Sicherheit

Der kräftigere Turbodiesel mit ziemlich sattem Durchzug schiebt diesen leer 1465 Kilo schweren Frontantriebler flott voran. Das ordentliche Fahrwerk mit einfacher Verbundlenkerachse hinten federt einigermaßen komfortabel, ohne unsportlich zu wirken. Die elektrische Servolenkung könnte noch direktere Rückmeldung von der Straße geben. Die Scheibenbremsen packen standfest zu. Unter anderem Parksensoren hinten, Geschwindigkeitsregelanlage und Rückfahrkamera tragen im Sport jedenfalls bereits zum Standard-Insassenschutz bei. Elektronikhilfen wie Notbremsassistenz oder Tempobegrenzer können lediglich gegen Aufpreis über ein entsprechendes Sicherheitspaket geordert werden.

Das Gepäckabteil mit dem Modellschriftzug hinten auf der Tür fasst erweiterbare 440 Liter.

Serie & Extras

In Sport als höchster von insgesamt sechs Ausstattungen einschließlich Business Line gehören etwa Bi-Xenon-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Digitalradio, Siebenzoll-Touchscreen, Navigation, Vernetzung, Smartphone-Einbindung, Freisprecheinrichtung, Licht-, Regensensor, Multifunktionslenkrad, Stoff/Leder-Polster und 18-Zoll-Leichtmetallräder mit 225er-Reifen zum Grundumfang. Aufpreispflichtige Sonderausstattungen wie Sitzheizung vorn für 300 Euro, Komfortpaket für 350 Euro, Sicherheitspaket für 600 Euro und Zweifarblackierung für 890 Euro haben den Grundpreis des Testwagens nochmals um mehr als 2200 Euro erhöht.

Heck-/Seitenansicht des fünftürigen Fünfsitzers. Und so sieht das Kompaktmodell von der Seite aus.

Preis & Leistung

Die Anschaffung, in der Version Sport ab 26 790 Euro, ist für einen Wagen wie den Tipo kein Schnäppchen. Dafür fährt ein geräumigeres Kompaktmodell in formschönerer Fließheckversion vor, das sich weitgehend leichtgängig und doch ziemlich gutmütig bewegen lässt. In der bei 16 090 Euro beginnenden Baureihe ist der Fünftürer noch als Benziner mit 95 und 120 PS sowie als kleinerer Diesel mit ebenfalls 95 PS zu haben. Der nutzwertigere Kombi ist jeweils 1000 Euro teurer. Die bei uns eher weniger georderte viertürige Stufenhecklimousine findet sich ab 15 090 Euro in der Liste. 

  Datenblatt

Motor: Vierzylinder-Turbodiesel. Hubraum: 1,6 Liter. Leistung: 88/120 kW/PS. Maximales Drehmoment: 320/1750 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute. Beschleunigung: 10,1 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit: 199 Stundenkilometer. Umwelt: Testverbrauch 5,7 Liter pro 100 Kilometer, 118, nach realistischeren WLTP-Messzyklus 144 Gramm Kohlendioxidausstoß pro Kilometer bei angegebenen 4,5 Litern Mixverbrauch laut bisherigem NEFZ-Verfahren. Preis: 26 790 Euro.

KoCom/Fotos: Günther Koch

16. September 2019

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