Sonntag, 5. Juli 2020

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Blinklicht

"Künstlicher Vogelkot: Ford optimiert Fahrzeug-Lackierungen unter realitätsnahen Bedingungen."

Aus einer Mitteilung von Ford auch mit einem Tipp, wie man Vogelkot am besten vom Auto entfernt: So rasch wie möglich säubern! Verschmutzte Stellen vorsichtig mit einem weichen Schwamm mit lauwarmem Wasser und mit etwas pH-neutralem Shampoo reinigen. Danach die Oberfläche mit Hartwachs behandeln, damit der Lack Schmutz künftig besser widerstehen kann und länger glänzt. (gk)

Subaru Levorq

Diesmal im Test als 170-PS-Turbobenziner mit Sportpaket

Von Günther Koch/Life-Magazin

 

Den Subaru Levorg, hier als Sport, gibt es nur als 170-PS-Turbobenziner. Fotos: Koch

Der Name wird, auch je länger das Auto auf dem Markt ist, nicht unbedingt einprägsamer, klingt nach wie vor etwas seltsam, setzt sich aus Bestandteilen der Wörter Legacy, Revolution und Touring zusammen. Wir haben den in der Mittelklasse angesiedelten Subaru-Kombi Levorg jetzt in Sport-Ausführung zur Probe gefahren.

Außen & Innen

Der im September 2015 vorgestellte Legacy-Nachfolger mit der auffälligen Hutze vorn auf der Motorhaube, die Sportlichkeit andeuten soll, kommt auf 4,69 Metern Länge solide verarbeitet daher, mutet für sein Segment standesgemäß an. Platz ist bei 2,65 Metern Radstand selbst im Fond noch ordentlich vorhanden. Das Gepäckabteil fasst stattliche 522 bis 1446 Liter. Im Cockpit findet man sich nach kurzer Eingewöhnung rasch zurecht. Bloß die Sicht nach hinten ist etwas eingeschränkt.

Blick auf die Frontpartie mit Lufthutze auf der Motorhaube und Markenlogo im Kühlergrill

Motor & Umwelt

Bei dem getesteten Vierzylinder-Boxer handelt es sich um einen recht spritzigen 1,6-Liter mit 170 PS, 250 Newtonmetern und angenehmer Laufkultur. Der turboaufgeladene Direkteinspritzer macht diesen Subaru bis 210 Stundenkilometer schnell. Eine stufenlose CVT-Lineartronic-Automatik, manuell dagegen über sieben Stufen schaltbar, überträgt die Kraft auf die Räder. Die in Verbindung mit der Stopp/Start-Spritspartechnik zumindest im Datenblatt  so angegebenen 7,2 Liter Mixverbrauch haben wir leider nicht erreicht. Bei uns hat der Bordcomputer am Ende nach wechselnden Stadt-, Landstraßen- und flotteren Autobahnfahrten doch höhere 8,2 Liter angezeigt.

Diesen Subaru gibt es nur als 1,6-Liter-Vierzylinder. Im Cockpit geht es übersichtlich zu.

Dynamik & Sicherheit

Der Turbobenziner schiebt den leer 1576 Kilo schweren Levorg ziemlich flott voran. Das Fahrwerk wirkt durchaus sportlich, federt dennoch weitgehend komfortabel.  Die stete Drehmoment-Anpassung sorgt für gute Bodenhaftung. Wer will, kann es über zwei mögliche Grundeinstellungen entweder entspannter oder dynamischer angehen lassen. Der Permanentallrad passt abhängig vom Straßenzustand und der Fahrweise Traktion und Stabilität bestmöglich an. Die elektrische Servolenkung könnte direktere Rückmeldung geben. Die innenbelüfteten Scheibenbremsen packen standfest zu. Unter anderem EyeSight-Fahrassistenzsystem, dazu adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung, adaptive Spurhaltehilfe mit Lenkunterstützung, Spurleit-, Spurwechsel-, Totwinkel-, Querverkehrsassistenz, Rückfahrkamera und Notbremssystem mit Kollisionswarner tragen bereits zum Standard-Insassenschutz bei. 

Heck-/Seitenansicht des fünftürigen Fünfsitzers. Das Gepäckabteil fasst 522 bis 1446 Liter.

Serie & Extras

Bei Sport als höchster von drei Ausstattungen gehören etwa schon LED-Scheinwerfer, Seitenschweller, Zweizonen-Klimaautomatik, Audiosystem, Navigation, Siebenzoll-Display, Leder, Sportlenkrad, Sportsitze, Aluminium-Pedale, elektrisches Glasschiebedach und 18-Zoll-Leichtmetallräder mit 225er-Reifen zum Grundumfang. Bloß die die spezielle Außenfarbe und ein Premium-Teppichmattensatz haben den Grundpreis des in dieser Ausführung umfangreich bestücken Testwagens um rund 640 Euro erhöht.  

Moderne Leuchteinheit hinten mit Modellschriftzug. Und so sieht der Kombi von der Seite aus.

Preis & Leistung

Die Anschaffung, hier 37 200 Euro, sind kein Schnäppchen. Dafür fährt ein geräumiger, für Subaru-Verhältnisse sportlicher Kombi vor, wenn man das Design der Japaner mag. Ein Wort sind bei der für ihre Zuverlässigkeit bekannten Nischenmarke die fünf Jahre Garantie. Leider gibt es nur den einen Motor. Auch ein Schaltgetriebe wird nicht angeboten. Preislich beginnt die Baureihe bei 29 990 Euro.

Datenblatt

Motor: Vierzylinder-Turbobenziner. Hubraum: 1,6 Liter. Leistung: 125/170 kW/PS. Maximales Drehmoment: 250 Newtonmeter bei 1800 bis 4800 Umdrehungen pro Minute. Beschleunigung: 8,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit: 210 Stundenkilometer. Umwelt: Testverbrauch: 8,2 Liter pro 100 Kilometer, 164 Gramm Kohlendioxidausstoß pro Kilometer bei angegebenen 7,2 Litern. Preis: 37 200 Euro.

KoCom/Fotos: Günther Koch

21. Januar 2019