Mittwoch, 14. April 2021

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  • Slide BMW 4er Cabrio
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  • DEMNÄCHST Das neue sportliche VW-SUV-Coupé Taigo. Foto: VW
  • DEMNÄCHST Das neue viersitzige Toyota-Coupé GR86. Foto: Toyota
  • DEMNÄCHST Das neue BMW 4er-Cabrio. Foto: Günther Koch
  • DEMNÄCHST Das neue vollelektrische Audi-Kompakt-SUV-Modell Q4 e-tron. Foto: Audi
  • DEMNÄCHST Das neue Hyundai-Mini-SUV-Modell Bayon. Foto: Hyundai
  • DEMNÄCHST Der neue vollelektrische Kia-Crossover EV6. Foto: Kia

Blinklicht

"Klare Antwort: Ja, denn zum einen betrug der Dieselanteil beim CX-5 in den letzten beiden Jahren rund 30 Prozent und zum anderen passt ein sauberer und effizienter Diesel gerade für die Langstrecken-Fahrten besser als ein Benziner oder sogar besser als ein Plug-in-Hybrid mit Benzinmotor."

Mazda-Deutschland-Sprecher Jochen Münzinger aus Anlass der Fahrvorstellung des jetzt überarbeiteten Mittelklasse-SUV CX-5 auf die Frage, ob Mazda bei Fahrzeugen wie dem CX-5 auch in Zukunft weiter auf den Diesel setzt. (gk)

Hyundai i30

Diesmal im Test als 136-PS-Turbodiesel-Mildhybrid Prime

 Von Günther Koch/Life-Magazin

Hyundai hat den i30, hier der Fünftürer, zum Modelljahr 2019 überarbeitet. Fotos: Koch

Der Hyundai i30 hat hierzulande einst den Elantra abgelöst. In Südkorea läuft das Kompaktmodell der Koreaner seit 2007, in Tschechien auch für den deutschen Markt seit 2008 vom Band. Die aktuelle ist die dritte Generation, 2017 bei uns als Schrägheck, Kombi und Fastback eingeführt. Sie tritt im mit am härtesten umkämpften Segment im Umfeld deutscher Konkurrenten wie Ford Focus, Opel Astra und VW Golf an. Schwestermodell im Konzern ist der Kia Ceed. Wir haben den Hyundai-Fünftürer jetzt als Spitzendiesel mit Automatik in Prime-Ausführung gefahren.

Innen & Außen

Fünftüriger Fünfsitzer. Überaus gefälliges Design. Seit Überarbeitung zum Modelljahr 2019 mit Frontschürze versehen, die davor nur dem coupéhafteren Fastback vorbehalten war. Flotter optischer Eindruck. Sportlichere Proportionen. 4,34 Meter lang, 1,79 Meter breit, 1,45 Meter hoch. Radstand 2,65 Meter. Kofferraum 395 bis 1301 Liter. Leer bis zu 1581 Kilo schwer. Sauber verarbeitet. Für untere Mittelklasse recht wertig anmutend, zumal mit Prime-Paket. Angenehmes Raumgefühl. Selbst im Fond noch ganz ordentlich Platz. Alles gut im Blick. Leichte Bedienung im aufgeräumten wirkenden Cockpit.

Blick auf die Frontpartie mit dem Markenlogo vorn im Kühlergrill. 

Motor & Umwelt

1,6-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 136 PS und durchzugsstärkeren 320 Newtonmetern Drehmoment. Abgasnorm Euro-6d. Frontantrieb. Beschleunigung 9,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit 200 Stundenkilometer. Als Mildhybrid mit 48-Volt-Technik kombiniert. Leistungsstärkerer Zusatzstromkreis versorgt über Riemen mit Kurbelwelle verbundenen Startergenerator. Unterstützt den Verbrenner bei jeder Beschleunigung zusätzlich mit bis zu zwölf Kilowatt Leistung. Unterm Gepäckraumboden platzierte Batterie wird per Energierückgewinnung bei jedem Bremsvorgang, Ausrollen oder bei Bergabfahrten geladen. Intelligente Elektronik des schnell und sanft schaltenden Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes regelt automatisch Wechsel zwischen Antriebs- und Lademodus. Mixverbrauch zumindest laut Datenblatt 4,2 Liter. Bordcomputer hat bei uns am Ende des standardisierten zweiwöchigen Tests nach normalen Orts-, Landstraßen- und zügigeren Autobahnfahrprofilen 5,9 Liter angezeigt.

Unter der Haube ist ein 1,6-Liter-Selbstzünder am Werk. Im Cockpit geht es übersichtlich zu.

Fahren & Sicherheit

Elektrische Unterstützung wirkt sich positiv beim spritzigeren Unterwegssein und in Sachen Effizienz aus. Verschiedene Fahrprogramme wählbar. Fahrwerk harmonisch abgestimmt. Vergleichsweise agil. Ansprech- und Fahrverhalten direkter. Gilt auch für Servolenkung. Abroll- und Federungskomfort besser. Handling präziser. Scheibenbremsen, vorn innenbelüftet, packen standfest zu. Autonome Notbremsassistenz, Fußgänger-, Radfahrer-, Verkehrszeichenerkennung, Frontkollisions-, Totwinkel-, Querverkehrswarner, Adaptivtempomat mit Abstandsregelung und Stopp-Funktion, Aufmerksamkeits-, aktive Spurhalteassistenz und Spurfolgehilfe tragen im Prime-i30 bereits zum höheren Standard-Insassenschutz bei.    

Heck-/Seitenansicht des fünftürigen Fünfsitzers, dessen Gepäckabteil 395 bis 1301 Liter fasst.

Serie & Extras

Prime ist höchste von vier Ausstattungen. Bei ihr gehören etwa Voll-LED-Scheinwerfer, LED-Rückleuchten, Zweizonen-Klimaautomatik, Digitalcockpit, Multimedia, 10,25-Zoll-Farbtouchscreen, Digitalradioempfang, Navigation, Vernetzung, Smartphone-Einbindung, Multifunktionslederlenkrad, Sitzheizung vorn, Licht-, Regensensor, Einparkhilfe vorn/hinten, Rückfahrkamera sowie 17-Zoll-Leichtmetallräder mit 225er-Reifen schon zum Grundumfang. Metalliclackierung (600 Euro) und Sitzpaket mit Lederpolstern (1050 Euro) haben den Grundpreis des Testwagens auf 35 590 Euro erhöht. 

Modellkennung hinten. Und so sieht das Kompaktmodell der Koreaner von der Seite aus.

Preis & Leistung

Anschaffungskosten in diesem Fall in Höhe von 33 940 Euro sind für ein Modell dieser Klasse nicht wenig. Dafür kommt ein wirklich ansehnlicher, kompakter, durchaus geräumiger und nicht zuletzt gut ausgestatteter Fünftürer mit sicheren Fahreigenschaften daher. Die Baureihe beginnt preislich bei 18 990 Euro. Die drei Benziner, darunter ein Sauger, leisten 110, 120 und 159, der zweite Diesel hat 115 PS. Der Kombi ist ab 19 990 Euro zu haben. Zudem sind aktuell noch Fastback, Fastback N und i30 N im Programm.  

Datenblatt

Motor: Vierzylinder-Turbodiesel mit 48-Volt-Mildhybridtechnologie. Hubraum: 1,6 Liter. Leistung: 100/136 kW/PS. Maximales Drehmoment: 320/2000-2250 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute. Beschleunigung: 9,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit: 200 Stundenkilometer. Umwelt: Testverbrauch 5,9 Liter pro 100 Kilometer, 104 Gramm Kohlendioxidausstoß pro Kilometer bei angegebenen 4,2 Litern Mixverbrauch. Grundpreis: 33 940 Euro.

KoCom/Fotos: Günther Koch

19. Januar 2021