Mittwoch, 14. April 2021

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  • Slide BMW 4er Cabrio
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  • DEMNÄCHST Das neue sportliche VW-SUV-Coupé Taigo. Foto: VW
  • DEMNÄCHST Das neue viersitzige Toyota-Coupé GR86. Foto: Toyota
  • DEMNÄCHST Das neue BMW 4er-Cabrio. Foto: Günther Koch
  • DEMNÄCHST Das neue vollelektrische Audi-Kompakt-SUV-Modell Q4 e-tron. Foto: Audi
  • DEMNÄCHST Das neue Hyundai-Mini-SUV-Modell Bayon. Foto: Hyundai
  • DEMNÄCHST Der neue vollelektrische Kia-Crossover EV6. Foto: Kia

Blinklicht

"Klare Antwort: Ja, denn zum einen betrug der Dieselanteil beim CX-5 in den letzten beiden Jahren rund 30 Prozent und zum anderen passt ein sauberer und effizienter Diesel gerade für die Langstrecken-Fahrten besser als ein Benziner oder sogar besser als ein Plug-in-Hybrid mit Benzinmotor."

Mazda-Deutschland-Sprecher Jochen Münzinger aus Anlass der Fahrvorstellung des jetzt überarbeiteten Mittelklasse-SUV CX-5 auf die Frage, ob Mazda bei Fahrzeugen wie dem CX-5 auch in Zukunft weiter auf den Diesel setzt. (gk)

Hyundai i20

Diesmal im Test als 120-PS-Mildhybridbenziner Prime

Von Günther Koch/Life-Magazin

Hyundais dritte i20-Generation ist bei uns seit 2020 am Start. Foto: Koch

Der i20 hat 2008 bei Hyundai den Getz abgelöst. Der markenintern zwischen i10 und i30 platzierte Kleinwagen tritt im Umfeld deutscher Konkurrenten wie Ford Fiesta, Opel Corsa oder VW Polo an. Schwestermodell im Konzern ist der Kia Picanto. Bei der 2020 vorgestellten Generation handelt es sich um die dritte. Sie läuft in der Türkei vom Band. Wir haben sie jetzt als Mildhybridbenziner mit Automatik in Prime-Ausführung gefahren. 

Außen & Innen

Fünftürer. Für fünf Personen ausgelegt. Zum ersten Mal verwendetes flotteres Design, „Sensuous Sportiness“ („Sinnliche Sportlichkeit“) genannt. Scheinwerfer schließen direkt an neuen Kaskadengrill an. Motorhaube streckt sich vergleichsweise lang, wirkt stärker konturiert. Pfeilförmige Leuchten am Heck durch Lichtband verbunden. Solide verarbeitet. In Prime-Ausführung wertiger anmutend. Etwas flacher und breiter bauend. Abmessungen gegenüber Vorgängermodell nur geringfügig verändert. 4,04 Meter lang, 1,77 Meter breit, 1,45 Meter hoch, Radstand 2,58 Meter, Kofferraum 262 bis 1075 Liter. Sehr angenehmes Raumgefühl. Vorn ordentlich Platz. Im Fond für größer Gewachsene enger. Übersichtliches Cockpit. Nur Sicht nach hinten etwas eingeschränkt. Bedienung bleibt rasch im Griff.

Blick auf die Frontpartie mit dem Markenlogo vorn im Kühlergrill.

Motor & Umwelt

Recht kultiviert laufender 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 120 PS. Verfügt über etwas drehmomentstärkere 200 Newtonmeter ab 2000 Touren. Beschleunigt diesen leer je nach Norm bis zu 1300 Kilo schweren Hyundai in 10,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. 185 Stundenkilometer Spitze. Sehr gut abgestufte Siebengang-Box mit Doppelkupplung überträgt die Kraft auf die Vorderräder. Die auch in Verbindung mit der Stopp/Start-Spritspartechnik zumindest im Datenblatt so angegebenen 4,7 Liter Mixverbrauch haben wir im zweiwöchigen Alltagsbetrieb leider nicht erreicht. Bei uns hat der Bordcomputer am Ende des standardisierten Tests mit normalen Orts-, Landstraßen- und flotteren Autobahnprofilen 6,2 Liter angezeigt.

Unter der Haube ist ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo am Werk. Im Cockpit geht es übersichtlich zu.

Fahren & Sicherheit

Wendiger, recht spritziger Frontantriebler. Fahrwerk ausgewogen-sicher abgestimmt. Federt komfortabel. Unterschiedliche Fahrmodi. 48-Volt-Mildhybridtechnik hilft, Sprit zu sparen. Bringt Motor elektrisch auf Drehzahl, ehe der Verbrenner zündet. Schon das Anlassen geht so zügiger und ruhiger vonstatten. System liefert während der Fahrt je nach Ladestand der Batterie und gewünschter Beschleunigung zusätzlich Durchzugskraft. Elektrisch unterstützte Servolenkung könnte noch direktere Rückmeldung geben. Die Scheibenbremsen, vorn innenbelüftet, verzögern standfest. Im Prime-i20 tragen unter anderem Multikollisionsbremse, Aufmerksamkeits-, Geschwindigkeits-, Spurhalte-, Spurfolge-, autonome Notbremsassistenz, Frontkollisionswarner, Fußgänger-, Radfahrer- und Verkehrszeichenerkennung bereits zum höheren Standard-Insassenschutz bei.

Heck-/Seitenansicht des fünftürigen Fünfsitzers. Das Gepäckabteil fasst 262 bis 1075 Liter. 

Serie & Extras

Prime als umfangreicher bestückte höchste von vier Ausstattungslinien beinhaltet etwa schon Voll-LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Digitalcockpit mit 10,25-Zoll-Farbdisplay, Vernetzung, Digitalradio, beheizbares Multifunktionslederlenkrad, Tempomat samt Begrenzer, Einparkhilfe, Rückfahrkamera, Licht-, Regensensor, Funktions-, Komfort-, Lichtpaket, sowie 17-Zoll-Leichtmetallräder mit 215er-Reifen. Sonderwünsche reichen in diesem Fall etwa vom Adaptivtempomat mit Abstandsregelung (330 Euro) über Metallic-/Mineraleffektlackierung (560 Euro), Assistenzpaket (750 Euro) und Sportfahrwerk (950 Euro) bis zum Navigationspaket (1400 Euro) hinauf.

Modellkennung hinten. Und so sieht der flotte Kleinwagen von der Seite aus.

Preis & Leistung

24 590 Euro Anschaffungskosten sind für Kleinwagen nicht gerade gering, da man sich hier schon längst im Kompaktmodellbereich bewegt. Aber es gibt guten Gegenwert dafür, wobei das von uns bewegte Spitzenmodell zweifellos die spritzigste Wahl sein dürfte. Die Baureihe selbst beginnt preislich bei 13 990 Euro. Der sonst noch lieferbare Saugbenziner leistet 84, der zweite Turbobenziner, wahlweise ebenfalls als Mithybrid, 100 PS. Für Frühjahr 2021 ist erstmals für den i20 ebenfalls die sportliche N-Line vorgesehen.  

Datenblatt

Motor: Dreizylinder-Turbobenziner. Hubraum: 1,0 Liter. Leistung: 88/120 kW/PS. Maximales Drehmoment: 200/2000-3500 Umdrehungen pro Minute. Beschleunigung: 10,3 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit: 185 Stundenkilometer. Umwelt: Testverbrauch 6,2 Liter pro 100 Kilometer, 125 Gramm Kohlendioxidausstoß bei angegebenen 4,7 Litern Mixverbrauch. Abgasnorm: Euro-6d. Grundpreis: 24 590 Euro.

KoCom/Fotos: Günther Koch

4. Januar 2021