Mittwoch, 14. April 2021

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  • Slide BMW 4er Cabrio
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  • DEMNÄCHST Das neue sportliche VW-SUV-Coupé Taigo. Foto: VW
  • DEMNÄCHST Das neue viersitzige Toyota-Coupé GR86. Foto: Toyota
  • DEMNÄCHST Das neue BMW 4er-Cabrio. Foto: Günther Koch
  • DEMNÄCHST Das neue vollelektrische Audi-Kompakt-SUV-Modell Q4 e-tron. Foto: Audi
  • DEMNÄCHST Das neue Hyundai-Mini-SUV-Modell Bayon. Foto: Hyundai
  • DEMNÄCHST Der neue vollelektrische Kia-Crossover EV6. Foto: Kia

Blinklicht

"Klare Antwort: Ja, denn zum einen betrug der Dieselanteil beim CX-5 in den letzten beiden Jahren rund 30 Prozent und zum anderen passt ein sauberer und effizienter Diesel gerade für die Langstrecken-Fahrten besser als ein Benziner oder sogar besser als ein Plug-in-Hybrid mit Benzinmotor."

Mazda-Deutschland-Sprecher Jochen Münzinger aus Anlass der Fahrvorstellung des jetzt überarbeiteten Mittelklasse-SUV CX-5 auf die Frage, ob Mazda bei Fahrzeugen wie dem CX-5 auch in Zukunft weiter auf den Diesel setzt. (gk)

Suzuki Swift

Diesmal im Test als Sport Hybridbenziner mit 129 PS

Von Günther Koch/Life-Magazin

Der aktuelle Swift Sport steht seit 2018 bei den Händlern. Fotos: Koch

Mit dem Swift Sport ist Suzuki im Umfeld vergleichbar sportlicher deutscher Ford-Fiesta-, Opel-Corsa- oder VW-Polo-Konkurrenten unterwegs. Wir haben den Kleinwagen der Japaner jetzt als einzig verfügbaren Hybrid zur Probe gefahren.

Außen & Innen

Den normalen Swift hat Suzuki seit 1983 im Programm. Von der sechsten Generation ist 2020 eine überarbeitete Version präsentiert worden. Sie läuft in Ungarn vom Band. Als Sport steht die aktuelle Auflage seit 2018 bei den Händlern, baut auf neuer Plattform auf, wirkt solide verarbeitet, mutet für ihre Klasse standesgemäß an, ist 3,89 Meter lang, 1,73 Meter breit, 1,48 Meter hoch, verfügt über 2,45 Meter Radstand, die für vergleichsweise ordentliche Geräumigkeit des für fünf Personen ausgelegten Fünftürers sorgen. Der Kofferraum fasst 265 bis 947 Liter. Die Proportionen sind recht athletisch ausgeformt. Details wie Frontspoilerlippe, Seitenschweller, Heckdiffusor in Karbonoptik sowie zwei Auspuffendrohre verstärken den ziemlich flotten Gesamteindruck. Die Bedienung im übersichtlichen Cockpit ist rasch im Griff.

Blick auf die Frontpartie mit dem Markenlogo vorn im Kühlergrill.

Motor & Umwelt

Bei dem getesteten Vierzylinder, freigegeben schon nach der noch strengeren Abgasnorm Euro-6, handelt es sich um einen mit 48-Volt-Mildhybridtechnik kombinierten, kultiviert laufenden und dazu noch aufgeladenen 1,4-Liter mit 129 PS und durchzugsstärkeren 235 Newtonmetern Drehmoment ab 2000 bis 3000 Touren. Der Benziner beschleunigt diesen Suzuki in 8,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, macht ihn in der Spitze bis zu 210 Stundenkilometer schnell. Ein gut abgestuftes Sechsgang-Schaltgetriebe überträgt die Kraft auf die vorderen Räder. Die in Verbindung damit und auch mit der spritsparenden Stopp-/Start-Technik zumindest im Datenblatt so angegebenen 4,7 Liter Mixverbrauch haben wir im zweiwöchigen Alltagsbetrieb leider nicht erreicht. Bei uns hat der Bordcomputer am Ende des standardisierten Tests mit normalen Orts-, Landstraßen- und zügigeren Autobahnfahrprofilen 5,8 Liter angezeigt.

Unter der Haube ist ein 1,4-Vierzlinder am Werk. Auch das Cockpit setzt sportliche Akzente.

Dynamik & Sicherheit

Der Turbo schiebt den leer nur 1095 Kilo schweren Frontantriebler spritzig voran. Die Stadt ist klassisches Swift-Revier. Im wendigen Sport bereitet es aber auch Spaß, ihn außerhalb über längere Strecken mit vielen Kurven zu bewegen. Der kraftvollere Antrieb bringt mehr Fahrdynamik auf die Straße. Die Leistung entfaltet sich flott. Sportfahrwerk, Lenkung und Getriebe stehen für direkteres Ansprechen, mehr Kontrolle und Agilität sowie für ein zwar straffes, aber keinesfalls übertrieben hartes Fahrgefühl, selbst wenn Querfugen deutlicher zu spüren sind und das Abrollen bei nicht ganz so glattem Asphalt ruhig noch etwas komfortabler sein könnte. Die servounterstützte Lenkung gibt ausreichend Rückmeldung von der Straße. Die Scheibenbremsen, vorn innenbelüftet, verzögern standfest. Müdigkeitserkennung, Totwinkel-, Spurhaltewarner mit Lenkeingriff, Verkehrszeichenerkennung und Ausparkassistenz tragen bereits zum Standard-Insassenschutz bei.

Heck-/Seitenansicht des fünftürigen Fünfsitzers. Das Gepäckabteil fasst 265 bis 947 Liter.

Serie & Extras

In diesem Sport-Swift gehören neben den vorab genannten Sicherheitsfeatures etwa auch LED-Scheinwerfer, LED-Scheinwerfer, LED-Rückleuchten, Klimaautomatik, Audiosystem, farbiges Multifunktionsdisplay, Navigation, Smartphone-Einbindung, Sportsitze, Edelstahl-Pedale, Lederlenkrad, Adaptivtempomat, Einparkhilfe hinten, Rückfahrkamera, Lichtsensor und 17-Zoll-Leichmetallräder mit 195er-Reifen zum Grundumfang. Mit der Zweifarblackierung (321 Euro) und dem Metalliclack (487 Euro) finden sich bloß zwei Sonderausstattungen in der Liste.   

Blick auf den Modellschriftzug hinten. So sieht der sportliche Kleinwagen von der Seite aus.     

Preis & Leistung

Im Fond geht es bauartbedingt in einem Kleinwagen für Erwachsene natürlich immer etwas beengter zu. Auch ist der Tank mit 37 Litern nicht gerade groß. Dafür kann dieser Swift neben seiner Sportlichkeit aber auch mit sicher abgestimmtem Fahrwerk, höherem Fahrspaß und eben umfangreicherer Ausstattung punkten. Der normale Swift, 83 PS und ebenfalls als Mildhybrid ausgelegt, ist ab 16 230 Euro lieferbar, kann mit stufenlosem CVT-Getriebe oder Allgrip-Allrad geordert werden.

Datenblatt

Motor: Vierzylinder-Turbobenziner. Hubraum: 1,4 Liter. Leistung: 95/129 kW/PS. Maximales Drehmoment: 235/2000-3000 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute. Beschleunigung: 8,1 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit: 210 Stundenkilometer. Umwelt: Testverbrauch 5,8 Liter pro 100 Kilometer, 127 Gramm Kohlendioxidausstoß pro Kilometer bei angegebenen 4,7 Litern Mixverbrauch. Grundpreis: 23 200 Euro.

KoCom/Fotos: Günther Koch

14. Dezember 2020