Dienstag, 4. August 2020

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  • A Porsche Macan GTS 170620 Slide Auto
  • A VW Tiguan I 010720 Slide Auto
  • A Land Rover Defender 040620 Slide Auto
  • A Ford Explorer 230620 Slide Auto
  • A Honda Jazz Crosstar 090620 Slide Auto
  • A Alfa Romeo Giulia Stelvio 280520 Slide Auto
  • GALERIA AUTO: Doppelt aufgeladen: Porsche hat aufgewertetem Macan GTS das Herz gestärkt. Foto: Günther Koch
  • GALERIA AUTO: Markanter, digitalisierter, vernetzter: VW Tiguan erstmals auch als R und als Plug-in-Hybrid. Foto: VW
  • GALERIA AUTO: Kernig geblieben: Land Rover lässt Defender in Neuauflage vorfahren. Foto: Günther Koch
  • GALERIA AUTO: Forscher Forscher: Ford-SUV Explorer fährt bei uns nur als Plug-inHybrid vor. Foto: Günther Koch
  • GALERIA AUTO: Mit dem Cross als Star: Honda Jazz nur noch als Hybrid und mit Lifestyle-Variante. Foto: Günther Koch
  • GALERIA AUTO: Auf Level: Alfa Romeo Giulia und Stelvio jetzt auch mit verbesserten Assistenzen. Foto: Alfa Romeo

Blinklicht

"Künstlicher Vogelkot: Ford optimiert Fahrzeug-Lackierungen unter realitätsnahen Bedingungen."

Aus einer Mitteilung von Ford auch mit einem Tipp, wie man Vogelkot am besten vom Auto entfernt: So rasch wie möglich säubern! Verschmutzte Stellen vorsichtig mit einem weichen Schwamm mit lauwarmem Wasser und mit etwas pH-neutralem Shampoo reinigen. Danach die Oberfläche mit Hartwachs behandeln, damit der Lack Schmutz künftig besser widerstehen kann und länger glänzt. (gk)

Voller Energie

Opel zeigt erstmals neuen Mokka / Designsprache der nächsten Jahre / Gleich auch als Elektroversion

Von Günther Koch/Life-Magazin

Die Mokka-Neuauflage fährt mit Opels neuem Markengesicht vor. Fotos: Opel

Rüsselsheim – Wieder ohne X, dafür von Anfang an neben effizienteren Benzin- und Dieselvarianten ebenfalls als Elektroversion! Opel hat jetzt erstmals ohne Tarnung den neuen Mokka gezeigt, mit dem die Rüsselsheimer im Umfeld etwa des VW T-Roc oder auch des 2008 der französischen PSA-Konzernschwestermarke Peugeot unterwegs sind. Er soll ab Spätsommer 2020 bestellbar sein, Anfang 2021 zu den Kunden rollen.

„Klarer Beweis“

Den Mokka gibt es seit 2012. Dabei handelt es sich um ein kompaktes SUV-Modell. 2016 haben die Rüsselsheimer die überarbeitete Version vorgestellt und ihr einen Zusatz im Namen spendiert, wohl auch, um den Freizeit-, Abenteuer- und Xtra-Aspekt des SUV stärker zu betonen. Doch nach nur zwei Jahren fällt das X nun wieder weg. Der neue Mokka baut auf einer Plattform von PSA auf, wozu seit 2017 auch Opel gehört. Sie erlaubt, Alternativantriebe wie den elektrischen zu realisieren. Denn Generation zwei fährt vom Start weg neben den Verbrennern auch als reiner Stromer vor, was Opel-Chef Michael Lohscheller auch als „klaren Beweis“ dafür sieht, „dass Opel elektrisch wird“.

Das City-SUV wirkt kompakt, robust und optisch gestreckter. Blick ins volldigitale Cockpit.

Mutiges Äußeres

Kurze Überhänge und ein relativ breiter Stand kennzeichnen das laut Lohscheller „mutige Äußere“ der Neuauflage, die mit 4,15 Metern immerhin 12,5 Zentimeter kürzer als der Vorgänger baut, breiter ist und optisch gestreckter wirkt, während der Radstand leicht zugelegt hat und das Ladevolumen des nach wie vor fünftürigen Fünfsitzers mit bis zu 350 Litern vergleichbar bleibt. Mit dem künftigem Markengesicht zeigen die Rüsselsheimer nach Angaben ihres Chefs „unsere Designsprache der kommenden zehn Jahre“. Das Cockpit ist volldigital. Es gibt keine analogen Anzeigen oder unnötige dekorative Elemente mehr. Die Informationen sind klar und übersichtlich, konzentrieren sich aufs Wesentliche. Die Instrumentenanzeige verläuft horizontal, integriert zwei größere Displays. Das vor dem Fahrer ist bis zu zwölf Zoll groß. Wichtige Funktionen sind weiterhin über Tasten steuerbar. Das lange Suchen in Untermenüs entfällt.

Markenblitz und Modellschriftzug auf der Tür hinten. Heck-/Seitenansicht des fünftürigen Fünfsitzers.

Aus höheren Klassen

Beispiel für eine innovative Technologie aus höheren Fahrzeugklassen ist das adaptive LED-Matrix-Licht. Serie sind unter anderem LED-Scheinwerfer an Front und Heck, elektrische Parkbremse und Verkehrsschilderkennung. Wer will, kann gegen Aufpreis etwa automatische Geschwindigkeitsassistenz, Spurhaltehilfe oder 180-Grad-Panorama-Rückfahrkamera ordern. Was das Infotainment betrifft, stehen Multimedia-Radio, Multimedia-Navi mit Siebenzoll- und Multimedia-Navi-Pro mit Zehnzoll-Touchscreen zur Wahl. Die Live-Navigation hilft dabei, Verkehrsereignisse in Echtzeit zu erfassen und Staus zu umfahren. Smartphones können kabellos geladen werden. In Sachen Komfort geht es hoch bis zum Vollleder und den Komfortsitzen mit Massagefunktion für den Fahrer.

Wie beim Schwestermodell

Der neue Mokka wiegt bis zu 120 Kilo weniger. Über die tief im Fahrzeugboden verbaute Batterie soll die Verwindungssteifigkeit der Elektrovariante um bis zu 30 Prozent höher sein, was im Alltagsbetrieb dann Vorteile beim Stromverbrauch sowie einem agileren und direkteren Ansprechverhaltens haben müsste. Der Elektromotor im Mokka-e leistet wie im Elektro-2008 von Peugeot 100 Kilowatt oder 136 PS, stellt drehmomentstärkere 260 Newtonmeter bereit. Die drei Fahrstufen Normal, Eco und Sport sind einstellbar. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf Tempo 150 begrenzt. Im Normalmodus soll es nach dem realistischeren WLTP-Messzyklus möglich sein, mit einer Batterieladung voll bis zu 322 Kilometer weit zu kommen. Der Elektro-Mokka ist standardmäßig für eine 100-Kilowatt-Gleichstrom-Säule ausgerüstet, an der man Opel zufolge die mit acht Jahren Garantie versehene 50-Kilowattstunden-Batterie per Schnellladung in 30 Minuten wieder bis zu 80 Prozent nachladen kann.

Noch nicht offiziell

Preise hat Opel auch diesmal offiziell noch nicht genannt. Was den Vorgänger mit dem Zusatz X im Namen betrifft, fand sich der zuletzt schon nur noch als Lagerverkauf zu Einstiegspreisen ab 20 495 Euro im Programm, die Turbobenziner mit 120 und 140, die Turbodiesel mit 110 und 136 PS, die Spitzenversionen auch mit Allrad. Die Neuauflage des Schwestermodells 2008 steht bereits seit Anfang 2020 zu Einstiegspreisen ab 21 500 Euro als Turbobenziner mit 101, 131 und 155 sowie als Turbodiesel mit 102 und 131 PS bei den Händlern. Die Elektrovariante ist da ab 35 250 Euro zu haben. Auf diesen Niveaus dürften sich auch Mokka und Mokka-e bewegen.

KoCom/Fotos: Opel

24. Juni 2020