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Blinklicht

"Wir sehen Tempo 180 nicht als negativen, sondern als positiven Punkt an ... Volvo-Fahrer sind keine Rennfahrer."

Olaf Meidt, der Sprecher von Volvo Deutschland, im Rahmen des Wintertests des neuen Kompakt-SUV XC40 Plug-in-Hybrid in Berchtesgaden über die Sicherheitsvision und Nachhaltigkeitsstrategie der Schweden, die planen, ab der Mai/Juni-Produktion 2020 die höchste Geschwindigkeit bei Volvo-Modellen ab Werk auf 180 Stundenkilometer zu begrenzen und darunter eine "Absicherung" verstehen. (gk)

Mutig, mutig!

VW macht T-Roc auf / Cabrio dritte Variante / Sie soll rechtzeitig zu Freiluftsaison 2020 bei Händlern stehen

Von Günther Koch/Life-Magazin

VW hat mit dem T-Roc-Cabrio wieder einen offenen Volkswagen. Foto: VW/Barenschee

Düsseldorf – Zuletzt hat es Land Rover versucht, hat aus dem eigentlich überaus formschönen Kompakt-SUV Range Rover Evoque ein gewagtes Cabriolet werden lassen, was dann für viele allerdings doch etwas seltsam ausgesehen haben muss – und wohl auch deshalb nicht sehr lange im Programm geblieben ist, weil sich die Verkaufszahlen im sehr überschaubaren Rahmen gehalten haben dürften. Mal sehen, wie es eine Stufe darunter jetzt bei VW wird, denn die Wolfsburger machen ihren kleinen T-Roc auf!

Blick auf die Frontpartie mit dem Markenlogo, das vorn mittig im Kühlergrill sitzt.

Premiere bei IAA

Fotoshooting Anfang August in den Düsseldorfer Elegant-Elephant-Studios. Die Weltpremiere findet erst im September bei der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main statt. Beim Shooting alles wie gehabt: Keine eigenen Aufnahmen, dafür sind die von VW beauftragten Fotografen da! Kameras, Handys und fotofähige andere elektronische Geräte müssen abgegeben oder deren Sucher abgeklebt werden. Eine Geheimhaltungserklärung ist zu unterschreiben. Die Sperrfrist gilt bis Mitte August.

Zwei Drei- und Vierzylinder-Turbobenziner stehen zur Wahl. Blick ins moderne Cockpit.

Jetzt eine Familie

Klar glaubt Philipp Dörfler, dass das mit dem T-Roc Cabrio klappt. „Das Konzept funktioniert“, sagt der Baureihen-Sprecher, verweist auf rund 360 000 verkaufte Einheiten, seit das Basismodell im November 2017 bei uns eingeführt worden ist. Im März 2019 hat VW beim Autosalon in Genf erstmals öffentlich den 300-PS-T-Roc vorgestellt, die zweite Variante, die noch in diesem Jahr an den Start gehen soll. Und dann, aller guten Dinge, auch was eine Familie betrifft, sind schließlich mindestens drei, folgt das Cabrio. „Jedenfalls noch rechtzeitig zur Freiluftsaison 2020“, kündigt Dörfler an.

Heck-/Seitenansicht des Zweitürers mit Markenlogo und Modellschriftzug hinten.

Klassisch mit Stoff

Offene Volkswagen hat es in der Geschichte der Marke schon mehrere gegeben, angefangen vom Käfer Cabrio 1949 über Karmann Ghia, verschiedene Golf und den EOS bis zum letzten Beetle Cabrio 2013. Danach flauten mit der Nachfrage nach solchen Modellen auch die Märkte diesbezüglich immer mehr ab. SUV dagegen boomen nach wie vor. Bis 2020 will VW deshalb seine entsprechende Palette weltweit sogar auf bis zu 20 Modelle ausgebaut haben. Der unterhalb vom Tiguan angesiedelte kleine T-Roc ist dabei in einem Segment unterwegs, das am schnellsten wächst, nämlich dem der Kompakt-SUV. Warum ihn also nicht auch noch in neun Sekunden vollautomatisch ein klassisches Stoffverdeck selbst während der Fahrt bis Tempo 30 öffnen lassen?

Das Gepäckabteil fasst immerhin noch 284 Liter. Und so sieht das Cabrio geschlossen von der Seite aus.

Als 2+2-Sitzer

Extrovertiert, frech, bulliger SUV-Look mit Openair-Feeling, 4,26 Meter lang, 1,81 Meter breit, 1,52 Meter hoch, längerer 2,63-Meter-Radstand, Kofferraum immerhin noch 284 Liter, steifer, Überschlagschutz, erhöhte Sitzposition, vernetzt, optionales Digitalcockpit, zahlreiche Möglichkeiten der Individualisierung bis hin zu Zweifarblackierungen – so kommt der in Osnabrück, am früheren Hauptsitz des 2010 insolvent gegangenen und danach größtenteils von Volkswagen übernommenen Karosseriebauunternehmens Karmann, vom Band laufende Crossover als 2+2-Sitzer daher. Lediglich zwei Ausstattungen sind vorgesehen, wobei Style Akzente eher Richtung Design setzt, R-Line unter anderem mit straffer abgestimmten Fahrwerk und direkterer Lenkung mehr Richtung Sportlichkeit. Statt serienmäßiger 17-Zoll-Leichtmetallräder sind bis zu 19 Zoll große möglich. Zur technischen Standardausstattung gehören überall etwa Frontassist, City-Notbremsfunktion, Fußgängererkennung, Multikollisionsbremse und Spurhaltehilfe.

115 und 150 PS

Zwei Turbobenziner stehen zur Wahl. Beim kleineren 1,0-Liter handelt es sich um einen 115 PS und 200 Newtonmeter starken Dreizylinder mit Sechsgang-Schaltgetriebe. Der größere 1,5-Liter-Vierzylinder, optional mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, leistet 150 PS und verfügt über 250 Newtonmeter. Schon durch die kompakten Abmessungen dürfte wie beim normalen T-Roc ein insgesamt recht agiles Fahrverhalten zu erwarten sein. Beim Preis halten sich die Wolfsburger vorläufig noch bedeckt. Ist die geschlossene Variante jedoch aktuell ab 21 170 Euro zu haben, dürfte das Cabrio, laut VW der erste offene Crossover in der Kompaktklasse, bei um die 25 000 Euro beginnen.

KoCom/Fotos: VW/Ingo Barenschee

14. August 2019