Montag, 9. Dezember 2019

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Blinklicht

"Ich glaube, dass die Freiheit der Mobilität auch mit eine Grundlage der Demokratie ist."

Carlos Tavares, Chef des französischen PSA-Konzerns Peugeot Citroën, zu dem seit 2017 auch Opel zusammen mit der britischen Tochtermarke Vauxhall gehört, bei der Fahrvorstellung des neuen Peugeot 208 in Comporta in Portugal. Die Franzosen bieten die Neuauflage ihres kleinen Wagens jetzt nicht mehr nur als Benziner und Diesel, sondern erstmals auch in einer rein batterie-elektrischen Version als e-208 an. (gk)

Mit Coupé-Zuschnitt

Audi erweitert mit Sportback Q3-Baureihe / 230-PS-Benziner und 150-PS-Diesel / Im Herbst geht's los

Von Günther Koch/Life-Magazin

Audi Q3 Sportback, hier als 2,0-Liter-Turbobenziner mit 230 PS. Fotos: Audi

Manching – Das nächste SUV-Coupé! Diesmal Audi, diesmal in der Kompaktbaureihe Q3. Sportback nennen die Ingolstädter ihren ersten kompakten Crossover der Marke, den sie noch im Herbst zu Einstiegspreisen ab 40 200 Euro ausliefern wollen.

Zuwachs in der Familie

Mitte Mai. Flughafen Manching bei Ingolstadt, ziviler Teil. Ein Hangar ist fast leer geräumt. Nur ein Flugzeug-Oldtimer parkt in der Ecke. Eigentlich ein schönes Fotomotiv, doch selber Bilder von den beiden Q3 Sportback zu machen, die ebenfalls noch mit im Hangar stehen, das ist verboten. Nur damit beauftragte Audi-Fotografen dürfen das! Alle sonst mitgebrachten elektronischen Medien, die fotofähig sind, müssen abgegeben oder überklebt werden. Für die Berichterstattung gilt eine Sperrfrist, festgelegt für Ende Juli. Eine Geheimhaltungserklärung ist zu unterschreiben. Aber Jochen Kapler, der für die Q3-Baureihe zuständige Produktmarketing-Mann, darf immerhin schon reden. Dass die Ingolstädter nämlich ihre Modellpalette um einen Kompakt-SUV in Coupéform erweitern.

Die Front wirkt dank großem Kühlergrill ziemlich markant. Zunächst gibt es zwei Motoren.

Mit variablem Innenraum

Wir gehen um das 4,50 Meter lange, 1,84 Meter breite und nur 1,56 Meter hohe Modell. 2,68 Meter Radstand erlauben einen relativ variablen Innenraum, in dem sich die für drei Personen ausgelegte Rückbank serienmäßig um 13 Zentimeter längs verschieben lässt. Deren Lehnen sind dreifach geteilt und in sieben Stufen in der Neigung verstellbar. Das Gepäckabteil fasst stattliche 530 bis 1400 Liter. Der Ladeboden kann auf zwei Ebenen eingestellt werden. Wer will, kann eine elektrische Heckklappe ordern, zu öffnen und zu schließen auch per Fußgeste. Schon die normalen Sitze, je nach Ausstattung sportlicher mit Kontrastnähten und farbigen Streifen entlang der Seitenwangen, bieten guten Halt. Alcantara an Instrumententafel und Armauflagen sorgt für wertigeren Charakter. Kontur- und Ambientelicht mit 30 wählbaren Farben setzen gegen Aufpreis im Dunklen Akzente.

Innen geht es digital und vernetzt zu. Moderne Leuchteinheit und Modellkennung hinten

Überaus digital und vernetzt

Im übersichtlichen Cockpit geht es in Sachen Bedien- und Anzeigenkonzept digital zu. Schon im Basispaket ist ein entsprechendes 10,25-Zoll-Kombiinstrument enthalten. Das fast genauso große Touchdisplay im mittleren Armaturenträger gibt beim Anwählen einer Funktion akustische Rückmeldung. Das Infotainment ist verfeinert worden. Beim Navigation-Plus-System, mit dem zugleich Onlineservices bis hin zur Ampelinformation an Bord kommen, erscheinen die Anzeigen im virtuellen Cockpit. In dessen 12,3 Zoll großer Version sind gleich drei Layouts einstellbar, darunter ein besonders dynamisches. Bei der Sprachsteuerung handelt es sich um eine natürliche auch für freie Formulierungen. Häufige Ziele werden anhand der gefahrenen Strecken erkannt, was zudem erlaubt, Vorschläge zu machen und dabei Erfahrungswerte etwa über die Verkehrsbelastung zu berücksichtigen. Die Vernetzung reicht weit über die bloße Smartphone-Einbindung hinaus. Eine ganze Armada von Assistenzsystemen hilft, den Fahrer in puncto Sicherheit zu unterstützen.

Das Stauabteil fasst 530 bis 1400 Liter. So sieht der fünftürige Fünfsitzer von der Seite aus.

Weitere Motorisierungen folgen

Zum Marktstart in Europa sind ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 230 PS, Allrad und Doppelkupplungsgetriebe, Verbrauch laut Datenblatt maximal 7,7 Liter, und ein 2,0-Liter-Turbodiesel mit 150 PS, Frontantrieb und Doppelkupplungsgetriebe , Verbrauch laut Datenblatt maximal 4,9 Liter, vorgesehen. Der Selbstzünder soll schon kurz nach dem Start ebenfalls als handgeschalteter Quattro folgen. Unter den weiteren Motorisierungen im Laufe des Jahres kündigt Audi einen leistungsstärkeren Diesel und einen Einstiegsbenziner als 48-Volt-Mildhybrid an, der beim Verzögern Energie zurück gewinnt und beim Gasgeben aus niedrigeren Drehzahlen heraus den Motor unterstützt.

Zumindest leichteres Gelände

Beim Serien-Sportchassis des Q3 Sportback ist eine Lenkung Standard, deren Übersetzung mit zunehmendem Lenkeinschlag immer direkter wirkt. Das Fahrwerk mit Dämpferregelung erlaubt eine breitere Spreizung. Der neue Audi eignet sich für leichtes Gelände. Im Dynamiksystem mit sechs verschiedenen Profilen, über die sich Motor- und Getriebecharakteristik sowie elektronisch verstellbare Dämpfer und Lenkunterstützung variieren lassen, ist ein Offroad-Modus enthalten. Optional hält eine Bergabfahrhilfe an Gefällen mit mehr als sechs Prozent die gewählte Geschwindigkeit konstant.

Fertigung in Ungarn

Der Q3 ist seit 2011 im Modellprogramm, hat sich laut Kapler über 1,1 Millionen Mal verkauft. Die deutlich erwachsener und geräumiger vorfahrende zweite Generation steht seit November 2018 als Turbobenziner mit 190 und 230 sowie als Turbodiesel mit 150 PS bei den Händlern, ist aktuell ab 38 600 Euro zu haben. Ein spezielles Editionsmodell auf S-Line-Basis begleitet die Markteinführung des in Ungarn gefertigten Q3 Sportback, den die Ingolstädter insbesondere gegen BMW X2 und Jaguar E-Pace positionieren.

KoCom/Fotos: Audi

24. Juli 2019

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