Montag, 9. Dezember 2019

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Blinklicht

"Ich glaube, dass die Freiheit der Mobilität auch mit eine Grundlage der Demokratie ist."

Carlos Tavares, Chef des französischen PSA-Konzerns Peugeot Citroën, zu dem seit 2017 auch Opel zusammen mit der britischen Tochtermarke Vauxhall gehört, bei der Fahrvorstellung des neuen Peugeot 208 in Comporta in Portugal. Die Franzosen bieten die Neuauflage ihres kleinen Wagens jetzt nicht mehr nur als Benziner und Diesel, sondern erstmals auch in einer rein batterie-elektrischen Version als e-208 an. (gk)

Der E-Tech folgt

Renault kündigt neuen Clio für September an / Kein Grandtour-Kombi mehr, aber Hybrid

Von Günther Koch/Life-Magazin

Renault Clio, hier als 100-PS-Turbobenziner Intens. Foto: Koch

Evora – Die Linienführung straffer, die Materialien innen wertiger, dazu moderne Assistenzsysteme – so tritt der neue Clio bei uns ab September in der Kleinwagenklasse im Umfeld deutscher Konkurrenten wie Ford Fiesta, Opel Corsa und VW Polo oder französischer wie Peugeot 208 an. Die endgültigen Preise haben die Franzosen jetzt bei der Fahrvorstellung in Portugal noch nicht genannt. Sie dürften aber wohl bei unter 13 000, also bei 12 990 Euro beginnen, was etwas höher als beim Vorgänger wäre.  

Fünfte Generation

Das Auto: Es ist die fünfte Generation seit 1990. Seitdem sind rund 15 Millionen Clios gebaut, womit er der meistverkaufte Renault ist. Fast jedes Jahr, deutet Deutschland-Sprecher Martin Zimmermann an, sei er auch bei uns ganz vorn, kämpfe mittlerweile aber mit dem Captur darum. Die auf der neuen Modularplattform der Allianz mit Nissan und  Mitsubishi entstehende Neuauflage, solider verarbeitet und, was die Qualität betrifft, anmutiger, kommt mit 4,05 Metern Länge kürzer daher, bietet innen bei 2,58 Metern Radstand trotzdem mehr Platz. Vorn und hinten ist die Ellbogen-, im Fond noch die Kniefreiheit größer. Das Gepäckabteil hinter der höheren Ladekante fasst jetzt 391 bis 1096 Liter. Im übersichtlicheren Smart Cockpit mit je nach Ausstattung 9,3-Zoll-Monitor fällt die Bedienung leichter. Fürs Multimediasystem sollte man sich etwas Zeit nehmen.

Blick auf die Frontpartie mit dem Markenlogo, dem in den Kühlergrill ragenden Rhombus.

Mit modernen Assistenzen

Die Ausstattung: Es gibt fünf Lines. Sie heißen Life, Limited, Business Edition, Intens und Edition One. Schon im Basispaket sind etwa Voll-LED-Scheinwerfer, Spurhalte-, Notbremshilfe, Verkehrszeichenerkennung und Tempopilot samt Begrenzer enthalten. In den Stufen darüber gehören unter anderem Klimaanlage, Digitalradio, Komfortsitze und Lichtsensor, dann Nebelscheinwerfer, Navigation und Einparkhilfe sowie Klimaautomatik, und 16-Zoll-Leichtmetallräder mit 195er-Reifen zum Grundumfang. Wer will, kann seinen Clio wie bei der R.S.-Line auch mit spezifischen Designelementen, verchromtem Endrohr, Sportsitzen mit roten Ziernähten, Sportlederlenkrad, Aluminiumpedalen und 17-Zöllern mit 205er-Reifen über Optionspakete, in diesem Fall das sportliche, individualisieren. Neu sind Adaptivtempomat mit Stopp-&-Go-Funktion sowie Autobahn- und Stauassistenz.     

Unter der Haube ist hier der 100-PS-Turbobenziner am Werk. Das Cockpit wirkt sehr modern.

Zunächst vier Benziner

Der Antrieb: Die zunächst vier Benziner sind zwei 1,0-Liter-Vierzylinder-Sauger mit 65 und 73 sowie zwei spritzigere Drei- und Vierzylinder-Turbos mit 100 und 130 PS. Mit 160 und 240 Newtonmetern zeigen sich die aufgeladenen Clios dabei schon von den Zahlen her durchzugsstärker. Weitere technische Daten stehen für die Frontantriebler, die leer 1132 bis 1248 Kio auf die Waage bringen, bislang nur für die 187 und 200 Stundenkilometer schnellen Turbos zur Verfügung, die sich in Verbindung mit Fünfgang-Schaltgetriebe oder Siebengang-Doppelkupplungsbox im Mix beim Verbrauch mit 4,4 und 5,2 Litern begnügen sollen. Für 2020 kündigt Renault zudem einen E-Tech-Hybridantrieb aus 1,6-Liter-Benzinmotor, zwei Elektromotoren,  1,2 Kilowattstunden-Batterie und automatisiertem Multi-Mode-Schaltgetriebe für bis zu 40 Prozent weniger Spritkonsum an.

Blick auf die Heckpartie des fünftürigen Fünfsitzers mit dem Modellschriftzug hinten.

Agil im Gesamteindruck

Das Fahren: Wir sind in den 100- und 130-PS-Turbos unterwegs gewesen, deren Bordcomputer bei uns am Ende nach normalen Orts-, kurvenreichen Landstraßen- und eher moderaten Autobahnfahrprofilen in Sachen Verbrauch 5,6 und 6,8 Liter angezeigt haben. Das Fahrwerk federt komfortabel, hat sogar einen recht agilen Gesamteindruck für ganz ordentlichen Fahrspaß hinterlassen. Für die Möglichkeit, Lenkradwiderstand, Gaspedalkennlinie und bei der Automatik die Geschwindigkeit der Gangwechsel und die Schaltstrategie anzupassen, sind die Fahrprogramme Eco und Sport vorkonfiguriert. Hinzu kommt der bei Renault „My Sense“ genannte Modus, der frei zusammenstellbar ist. Die Übersetzung der elektrisch unterstützen Servolenkung wirkt direkter. Der kürzere Pedalweg der Scheibenbremsen, vorn innenbelüftet, verbessert das Ansprechverhalten.    

Das Gepäckabteil fasst 391 bis 1096 Liter. Und so sieht der Kleinwagen von der Seite aus.

Deutlich erwachsener

Alles in allem: Nur noch als Fünftürer fährt der Clio mit seinen kurzen Überhängen, der ansteigenden Fensterlinie samt typischem Knick und den verborgenen Türöffnern hinten vor. Den Grandtour-Kombi gibt’s künftig nicht mehr. Die Neuauflage lässt den kompakten Franzosen gefälliger und deutlich erwachsener erscheinen. Und dass das Plus an Agilität ebenfalls noch mit einem etwas höheren Geräuschkomfort einhergeht, auch darüber dürften sich künftige Fahrer der fünftürigen Schräghecklimousine wohl freuen. 

Datenblatt

Motor: Vier Drei- und Vierzylinderbenziner, darunter zwei Turbos. Hubraum: 1,0, 1,3 Liter. Maximales Drehmoment: 95/3600 bis 240/1600 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute. Beschleunigung (nur Turbos): 11,8, 9,0 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Höchstgeschwindigkeit (nur Turbos): 187, 200 Stundenkilometer. Umwelt (nur Turbos): Laut Tenault Mixverbrauch 4,4, 5,2 Liter pro 100 Kilometer, 100, 119 Gramm Kohlendioxidausstoß pro Kilometer. Preis: Wohl ab 12 990 Euro.

KoCom/Fotos: Günther Koch

19. Juni 2019

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