Mittwoch, 2. Dezember 2020

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Blinklicht

"Trotzdem braucht es keinen Pilotenschein, um diesen Golf zu fahren."

Hendrik Muth aus dem Produktmarketing der achten VW-Golf-Generation bei der Vorstellung der beiden Plug-in-Hybridvarianten GTE und eHybrid sowie des Mildhybrid eTSI am Stammsitz der Marke und des Volkswagen-Konzerns in Wolfsburg über das noch digitalere und in verschiedenen Medien als nicht immer intuitiv kritisierte Bedienkonzept unter Hinweis darauf, dass sich dieser digitale Trend auch fortsetzen werde. (gk)

Sprung nach vorn

VW lässt Tiguan markanter, digitalisierter und vernetzter vorfahren / Erstmals R-Version und Plug-in-Hybrid

Von Günther Koch/Life-Magazin

Visuell soll der neue Tiguan, hier als R, eine Brücke etwa zum größeren Touareg schlagen. Fotos: VW

Wolfsburg – Der Tiguan ist 2019 das meistgebaute Fahrzeug im Volkswagen-Konzern gewesen. Die Wolfsburger haben im vergangenen Jahr fast 911 000 Einheiten allein von ihrem kompakten SUV-Modell auf die Räder gestellt, mit dem sie in einem stark umkämpften Segment, der unteren Mittelklasse, im Umfeld deutscher Konkurrenten wie Ford Kuga oder Opel Crossland X unterwegs sind. Seit Marktstart 2007 hat VW demnach über zwei Generationen sogar mehr als sechs Millionen Tiguan produziert – und ihm ein online jetzt in Wolfsburg vorgestelltes Optik- und Technik-Update spendiert. 

Die Front ist umgestaltet, wirkt im Verbund mit den LED-Scheinwerfern breiter.

Deutlich souveräner

Die Front ist umgestaltet. Laut Designer Klaus Zyciora wolle man mit dem neuen SUV-Kühlergrill eine „visuelle Brücke zu Modellen wie dem größeren Touareg“ schlagen. Dem Tiguan selbst haben die Entwickler damit zu einem deutlich souveräneren Auftritt verholfen. Die Motorhaube wirkt gegenüber dem Vorgänger ebenfalls prägnanter, der Kühlergrill samt LED-Scheinwerfern breiter. Auch die Stoßfänger muten markanter an.

Im Cockpit geht es digitaler und vernetzter zu. Heck-/Seitenansicht des fünftürigen Fünfsitzers.

Bis Tempo 130 rein elektrisch

Ziel war zudem, in wesentlichen Technologiebereichen des künftig ebenfalls elektrisierten, dazu mehr digitalisierten und vernetzten Tiguan einen Sprung nach vorn zu machen. So gibt es mit dem eHybrid nun sogar eine an der Steckdose aufladbare Plug-in-Variante, die bis Tempo 130 rein elektrisch und damit vorübergehend zumindest lokal schadstofffrei fahren kann. Zudem geht als Spitzenmodell erstmals die sportlichere R-Variante an den Start, für die ein neuer Allradantrieb mit sogenannten Torque-Splitter konzipiert worden ist, der dank variabler Kraftverteilung zwischen den Hinterrädern für mehr Dynamik sorgt. In Wolfsburg hat VW sie vorerst noch als seriennahe Studie gezeigt.  

Auch die Heckleuchten haben eine prägnante Signatur. So sieht das Kompakt-SUV von der Seite aus.

Dieselverbrennung ist sauberer

Mit der sogenannten Twindosing-Technologie hat VW sich bemüht, die Turbodiesel des Tiguan in die „Riege der weltweit saubersten Verbrennungsmotoren“ einzureihen. Es ist in Zukunft möglich, den Wagen dank des neuen Travel Assist nun bis zu einer höchsten Geschwindigkeit von 210 Stundenkilometern assistiert zu fahren. Der Tiguan hat darüber hinaus über das jetzt verfügbare Infotainment ein neues Spektrum onlinebasierter Dienste und Funktionen an Bord. Und: Ebenfalls neu im Angebot ist optional ein 480-Watt-Soundsystem des mit VW kooperierenden Audiospezialisten Harman Kardon. Die neuen LED-Matrix-Scheinwerfer sollen den Fahrer komfortabler durch die Nacht lotsen. Die Bedienung der Klimafunktionen mit Touchslidern und Touchflächen ist digitalisiert. Auch die neue Lenkradgeneration ist mit Touchbedienung kombiniert.

Auch mit großer Anhängelast

VW kündigt ebenfalls den neuen Tiguan als „authentisches SUV mit großer Anhängelast“ an. Das für das Modelljahr 2020, 4,48 Meter lang, Radstand 2,67 Meter, Kofferraum 615 bis 1655 Liter, stand zuletzt in zwei Ausstattungen je nach Modell mit Zylinderabschaltung, Front-, Allradantrieb und Lasten bis 2,5 Tonnen, die an den Haken genommen werden können, noch ab 30 870 Euro in der Liste, viermal als Turbobenziner mit 130, 150, 190 und 230 PS, dreimal als Turbodiesel mit 150, 190 und 240 PS, zudem als Offroad und ab 33 903 Euro noch als geräumigerer Allspace. 

KoCom/Fotos: VW

1. Juli 2020